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Zusage

Deutschland stellt neue Mittel für internationalen Umwelt- und Ressourcenschutz bereit

Fluss im Dzanga-Sangha-Schutzgebiet im Süden der Zentralafrikanischen Republik

25.04.2018 |

Berlin – Das Bundesentwicklungsministerium hat der Globalen Umweltfazilität (GEF) für den internationalen Umwelt- und Ressourcenschutz Finanzmittel in Höhe von 420 Millionen Euro für den Zeitraum 2018 bis 2022 zugesagt. Mit den Mitteln werden unter anderem Projekte für den internationalen Meeres- und Waldschutz finanziert, aber auch Maßnahmen zur Ernährungssicherung und für klimafreundliche Stadtentwicklung. Ein Schwerpunkt der Finanzierung soll dabei auf den ärmsten Ländern liegen.

Wüstenbildung, Landdegradierung und der Verlust der Biodiversität treffen ärmere Länder besonders hart, da ein Großteil der dortigen Bevölkerung von der Subsistenzwirtschaft lebt und auf eine intakte Umwelt angewiesen ist. Klima-, Umwelt- und Ressourcenschutz spielen bei der Armutsbekämpfung daher eine wichtige Rolle.

Die 1992 gegründete Globale Umweltfazilität umfasst über 200 Länder und Organisationen und ist das Finanzierungsinstrument für eine Reihe von Umweltkonventionen wie die Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen oder die Biodiversitätskonvention. Seit ihrer Gründung hat sich die GEF unter anderem an der Finanzierung von 3.300 Schutzgebieten beteiligt – mit einer Fläche von zusammengenommen 860 Millionen Hektar größer als Brasilien. Mit GEF-Projekten konnten so 2,7 Milliarden Tonnen an Treibhausgasen vermieden werden.

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