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Sanitärversorgung und Hygiene

Parlamentarischer Staatssekretär Barthle eröffnet Forum von Sanitärexperten der Not- und Übergangshilfe wie auch der Entwicklungszusammenarbeit


Hygiene für alle – Parlamentarischer Staatssekretär Norbert Barthle, Dr. Bella Monse (GIZ) und Thilo Panzerbieter (WASH-Netzwerk) (von rechts nach links) testen das mobile, wassersparende WASHaLOT 3.0 am Rande des 8. Emergency Environmental Health Forum in Berlin.

12.04.2018 |

12.04.2018 – Der Parlamentarische Staatssekretär im BMZ, Herr Norbert Barthle, hat am Donnerstag das 8. Emergency Environmental Health Forum (EEHF) in Berlin eröffnet. Der Schwerpunkt der Konferenz liegt in diesem Jahr auf Sanitärversorgung in der Not- und Übergangshilfe ("Sanitation – A Forgotten Foundation of Health").

Mit Blick auf die globalen Krisen mit Migrations- und Fluchtbewegungen betonte der Parlamentarische Staatssekretär Barthle die hohe Relevanz der engeren Zusammenarbeit zwischen der humanitären Hilfe, der Übergangshilfe und der Entwicklungszusammenarbeit.

Das BMZ fördert die Konferenz in diesem Jahr über das internationale Wissensnetzwerk Sustainable Sanitation Alliance (SuSanA) mit rund 12.000 Euro. Ausgerichtet wurde das Treffen vom deutschen WASH-Netzwerk zusammen mit SuSanA.

Eine angemessene Wasser- und Sanitärversorgung (Entwicklungsziel 6) ist Voraussetzung für ein gesundes Leben, nachhaltigen Umgang mit der Umwelt und Grundlage für viele andere Entwicklungsziele. Doch über zwei Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu einer Basisversorgung an Wasser, Sanitärsystemen und Hygienemaßnahmen (WASH). Vor allem in Not- und Flüchtlingssituationen verstärkt sich diese Sanitärversorgungskrise.

Vertreter und Vertreterinnen von Kinder- und Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen, internationale Geber, Umsetzungsorganisationen und Wissenschaft diskutieren WASH in der Not- und Übergangshilfe im Kontext der Entwicklungsziele. Angepasste Lösungen, wie die mit BMZ-Mitteln entwickelte mobile, wassersparende (Gruppen-)Waschgelegenheit WASHaLOT 3.0 aus dem Schulkontext können auch in Notsituationen zur Sicherung der Grundbedürfnisse beitragen. Die Besonderheit des WASHaLOT 3.0 besteht im extrem geringen Wasserbrauch, seiner Mobilität und der Unabhängigkeit von Leitungswasser.

Zwei Tage vorher hat sich das Global WASH Cluster getroffen, welches die WASH-Akteure in der humanitären Hilfe zusammenbringt, unter der Schirmherrschaft des Auswärtigen Amts. Als hervorstechendes Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen der humanitären Hilfe (über das Auswärtige Amt) und der Arbeit gefördert durch das BMZ entstand das "Compendium of Sanitation Technologies in Emergencies", das auf beiden Veranstaltungen gewürdigt wurde.

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