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Regionale Zusammenarbeit

Deutschland und Union für den Mittelmeerraum engagieren sich in der Mittelmeerregion gemeinsam für Handel und Arbeitsplätze


Der stellvertretende Generalsekretär der Union für den Mittelmeerraum (UfM) Sudqi Al-Omoush und der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Silberhorn bei der Unterzeichnung der Absichtserklärung in Berlin

Pressemitteilung vom 05.10.2017 |

Berlin – Um die Zusammenarbeit zur Förderung von Beschäftigung, Handel und Integration im Europa-Mittelmeer-Raum zu vertiefen, haben der stellvertretende Generalsekretär der Union für den Mittelmeerraum (UfM) Sudqi Al-Omoush und der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Thomas Silberhorn heute in Berlin eine gemeinsame Erklärung von UfM und BMZ unterzeichnet. In einer ersten Phase der Partnerschaft wird das BMZ das UfM-Sekretariat mit einem Beratungsprojekt von zwei Millionen Euro für den Zeitraum 2017 bis 2019 unterstützen.

Mit der gemeinsamen Erklärung gehen das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und das Sekretariat der Union für den Mittelmeerraum (UfM) eine engere Partnerschaft ein, die darauf abzielt, regionale Integration voranzutreiben, Beschäftigung insbesondere für junge Männer und Frauen breitenwirksam zu fördern und den intra- und interregionalen Handel zu stärken. Zur Erreichung dieser Ziele wird das BMZ das UfM-Sekretariat mit einem Beratungsprojekt von zwei Millionen Euro für den Zeitraum 2017 bis 2019 unterstützen.

"Wir müssen das Mittelmeer wieder stärker als Raum der Kooperation begreifen. Sicherheit und Entwicklung erfordern eine starke Partnerschaft zwischen Europa und Afrika. Unser gemeinsames Ziel muss es sein, den vielen jungen Menschen in Nordafrika, im Nahen Osten und in Europa Perspektiven für eine gute gemeinsame Zukunft zu öffnen. Die Union für den Mittelmeerraum bietet dafür eine gute Basis", erklärte der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Silberhorn.

"Die Union für den Mittelmeerraum ist eine handlungsorientierte Organisation, die auf die Entwicklung und Umsetzung einer positiven Agenda für die Region ausgerichtet ist. Die Übereinkunft mit dem BMZ ist ein konkreter und wesentlicher Beitrag zur Arbeit der UfM und zu den regionalen Bemühungen insgesamt, die drei strategischen Ziele der UfM zu erreichen – menschliche Entwicklung, Stabilität und Integration", so der stellvertretende UfM-Generalsekretär für Wirtschaftsförderung, Sudqi Al-Omoush.

Beide Seiten tauschten sich zu den aktuellen Herausforderungen aus, vor denen die Region steht, darunter auch Arbeitslosigkeit und Migration. Die südlichen und östlichen Mittelmeeranrainer haben mit hoher Arbeitslosigkeit insbesondere unter der Jugend und einer geringen Erwerbsbeteiligung der Frauen zu kämpfen. Zugleich könnte ein Ausbau der regionalen Integration und des Handels im Europa-Mittelmeer-Raum günstige Rahmenbedingungen für mehr Wirtschaftswachstum und Wohlstand schaffen.

Die Maßnahmen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit haben im Raum Nordafrika/Nahost schon umfangreiche Beschäftigungsmöglichkeiten geschaffen. Die UfM hat die Stärkung der Jugend und die Schaffung von Arbeitsplätzen ins Zentrum ihrer Jobinitiative "Mediterranean Initiative for Jobs (Med4Jobs)" gestellt. Durch ihren Schulterschluss wollen die UfM und das BMZ die Maßnahmen zur Schaffung besserer und langfristiger Zukunftsperspektiven für die Menschen der Region weiter ausbauen.

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