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Städtegipfel auf der COP23

"Der Schlüssel für weltweiten Klimaschutz liegt in den Städten"


Hans-Joachim Fuchtel, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, bei seiner Rede auf dem Gipfel der Städte und Regionen im Rahmen der COP23 in Bonn

12.11.2017 |

Bonn – Entwicklungsstaatssekretär Hans-Joachim Fuchtel hat auf dem Städtegipfel dazu aufgerufen, die Rolle von Städten stärker in den nationalen Klimaplänen zu berücksichtigen: "Städte sind Leidtragende des Klimawandels – zugleich aber auch die Hauptverursacher der Erderwärmung. Sie müssen daher auch Teil der Lösung für eine klimafreundliche Entwicklung sein. Die Pariser Klimaziele können wir nur erreichen, wenn Städte als wesentliche Partner beim Klimaschutz anerkannt werden."

Städte verursachen rund drei Viertel der weltweiten Treibhausgasemissionen – zum Beispiel durch Verkehr, Baugewerbe, Müllverbrennung oder das Beheizen von Gebäuden. Das Klimaabkommen von Paris erkennt daher die wichtige Rolle an, die Städte und Regionen beim Kampf gegen den Klimawandel spielen. Auf dem Städtegipfel in Bonn vernetzen sich über 1.000 Vertreterinnen und Vertreter von Städten und Regionen aus über 60 Ländern. Die Ausrichtung des Gipfels wird vom Bundesentwicklungsministerium unterstützt.

Hans-Joachim Fuchtel, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung: "Der Städtegipfel in Bonn im Rahmen der COP23 zeigt: Viele Städte und Regionen sind sich ihrer Verantwortung bewusst und gehen beim Klimaschutz voran. Darin müssen wir sie bestärken, damit sie ihr Potenzial als Klima-Partner voll entfalten können. Im Rahmen unserer Entwicklungszusammenarbeit unterstützen wir Städte weltweit gezielt dabei, Kohlendioxid-Emissionen zu reduzieren und ihre Bevölkerung gegen die Folgen des Klimawandels zu schützen und Know-how aufzubauen."

Das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) wird seine Zusammenarbeit mit Städten in Entwicklungs- und Schwellenländern weiter ausbauen. Ein Grundpfeiler ist die "Initiative für transformative urbane Mobilität" (TUMI), die sich für klimafreundliche, sichere und günstige Mobilitätsangebote einsetzt und die Innovationskraft von Städten fördert. Über kommunale Klimapartnerschaften fördert das BMZ außerdem die Zusammenarbeit zwischen Kommunen aus
Deutschland mit solchen in Entwicklungsländern. So arbeitet die Stadt Bonn beispielsweise mit der bolivianischen Hauptstadt La Paz an einem integrierten und umweltfreundlichen Abfallmanagement.

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