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Krise

Entwicklungsminister Müller bekräftigt Unterstützung für Jemen


Bundesentwicklungsminister Gerd Müller bei seinem Treffen mit dem jemenitischen Premierminister Ahmed bin Dagher (Mitte) und dem jemenitischen Außenminister Abdulmalik Al-Mekhlafi (rechts)

Pressemitteilung vom 18.05.2017 |

Berlin – Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller hat dem jemenitischen Premierminister, Ahmed bin Dagher, während seines Berlinbesuches Unterstützung bei der Entwicklung des Landes und der Überwindung der aktuellen Hungerkrise zugesichert.

Müller: "Die Menschen in Jemen trifft mitten im Bürgerkrieg noch zusätzliches Leid durch Hunger und Cholera. Wir lassen sie auch in dieser Krise nicht im Stich und werden unsere Unterstützung trotz der schwierigen Rahmenbedingungen aufrechterhalten. Alle Konfliktparteien stehen in der Verantwortung, einen ernsthaften Beitrag zum Frieden zu leisten und eine Versorgung der Bevölkerung zu ermöglichen."

Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit unterstützt die jemenitische Bevölkerung auch während des aktuellen Konflikts beim Zugang zu sauberem Wasser, zu Gesundheitsdienstleistungen und zu Bildung. Zudem leistet das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) einen Beitrag zur Versorgung der Binnenvertriebenen und zur Überwindung der akuten Hungerkrise. 2017 stellt das BMZ 62,6 Millionen Euro für Jemen bereit.

Die Kämpfe in Jemen dauern seit über zwei Jahren an. Mittlerweile sind knapp 20 Millionen Menschen, rund zwei Drittel der Bevölkerung, auf Hilfe angewiesen. Über zwei Millionen Menschen sind auf der Flucht. Zusätzlich zu einer in Teilen des Landes drohenden Hungersnot, ist in den vergangenen Wochen eine Cholera-Infektionswelle ausgebrochen, die über 200 Tote gefordert hat.

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