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Minister Müller reist nach Asien

Nachhaltige Entwicklung und Ausbildung für Jugendliche


Bundesentwicklungsminister Gerd Müller trifft Li Wei, Präsident des Development Research Center of the State Council (DRC) in Peking

Pressemitteilung vom 10.05.2017 |

Peking – Ganz im Zeichen einer neuen globalen Partnerschaft für mehr nachhaltige Entwicklung und Jobs für junge Menschen steht die Reise von Bundesentwicklungsminister Müller nach China, Indonesien und Georgien. Am Dienstag traf die Delegation in der chinesischen Hauptstadt ein.

Nach politischen Gesprächen wird Minister Müller am Donnerstag das deutsch-chinesische Zentrum für Nachhaltige Entwicklung, kurz ZNE, eröffnen. Gemeinsam mit den chinesischen Partnern will Deutschland nachhaltige Entwicklung in Afrika vorantreiben. Dazu sollen jetzt gemeinsame Projekte ausgelotet und umgesetzt werden. Ziel dieser trilateralen Kooperationen sind Ausbildungsplätze und Jobs für junge Afrikanerinnen und Afrikaner, Technologietransfer in Energie- und Umwelttechnik und der Aufbau von Verarbeitungsindustrie in Afrika, damit mehr Wertschöpfung vor Ort verbleibt.

Minister Müller: "Wir werden die globalen Herausforderungen nur gemeinsam lösen. Vom Klimaschutz über eine Welt ohne Hunger bis hin zu einer neuen Dimension der Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika. Wir wollen zusammen mit unseren chinesischen Partnern Lösungen für die großen globalen Fragen entwickeln."

Im ostchinesischen Pingdu wird sich Minister Müller am Freitag über nachhaltige Entwicklung in einer landwirtschaftlichen Berufsschule informieren. Anschließend geht es weiter nach Indonesien. Neben einer stärkeren Kooperation in der beruflichen Bildung wird es um mehr Nachhaltigkeit in der Palmölproduktion gehen.

Zu einem Festakt anlässlich der 25-jährigen Zusammenarbeit von Deutschland und Georgien wird Minister Müller am Sonntag in Tiflis erwartet. Hier arbeitet das BMZ mit seinen Partnern am Ausbau der dualen Ausbildung im Südkaukasus.

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