Hauptinhalt

Praxisorientierter ausbilden

Berufliche Bildung in Myanmar stärken


Der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Silberhorn (Mitte) mit dem Bildungsminister von Myanmar, Dr. Myo Thein Gyi (links von ihm) sowie anderen Konferenzteilnehmern

Pressemitteilung vom 13.06.2017 |

Das Bundesentwicklungsministerium stärkt berufliche Bildung in Myanmar und unterstützt somit auch eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung in Südostasien. Anlässlich einer Fachkonferenz zu Berufsbildung in der myanmarischen Hauptstadt Naypyidaw sagt Thomas Silberhorn, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung:

"Die Privatwirtschaft muss eine größere Rolle bei der Ausbildung spielen. Wenn junge Menschen praxisorientiert lernen, erhöht das ihre Berufs- und damit Zukunftschancen um ein Vielfaches. Berufsbildung ist eine Investition in die wichtigste Ressource eines Landes: seine Menschen. Dabei muss Berufsbildung allen Bevölkerungsgruppen, auch den Minderheiten, zugänglich sein. Das trägt zu einer stabilen Gesellschaft bei." 

Aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung in Asien steigt die Bedeutung einer hochwertigen praxisorientierten beruflichen Bildung. Das deutsche Berufsbildungssystem wird dabei als Referenz geschätzt. Deutschland hat die berufliche Bildung in Asien im Jahr 2016 mit über 70 Millionen Euro gefördert. Damit ist Asien in diesem Bereich die am stärksten geförderte Region.

Die Konferenz "Improving TVET – Priorities for Sustainable Growth" findet vom 13. bis 14. Juni 2017 statt. Zentrales Thema ist neben der Digitalisierung und Ausbildung von Berufsbildungspersonal die Einbeziehung von Unternehmen bei der Ausbildung. Erstmalig in der Konferenzreihe ist die Asiatische Entwicklungsbank als Partner beteiligt. Im Gastgeberland Myanmar, nach Vietnam (2012), Indonesien (2014) und Laos (2015) vierter Austragungsort, sahen die Teilnehmer besonderes Entwicklungspotenzial.

Das Land befindet sich seit 2012 in einer tiefgreifenden und dynamischen politischen und wirtschaftlichen Umbruchphase. Die zentralen Herausforderungen sind die Schaffung und Wahrung eines stabilen und umfassenden Friedens mit zahlreichen, überwiegend ethnisch geprägten Milizen, die gesellschaftliche Versöhnung zwischen den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen und die zügige Schaffung von Beschäftigung und Einkommen für die ganze Gesellschaft.

Kurzlink zu dieser Meldung



 

Kommentar schreiben

Wir bitten um Verständnis dafür, dass Ihre Kommentare aus technischen Gründen zeitlich verzögert online erscheinen. Bitte beachten Sie zudem unsere Netiquette.

* Diese Felder sind Pflichtangaben



Weitere Informationen

BMZ-Presseservice

Journalistinnen und Journalisten können sich hier in den BMZ-Presseverteiler aufnehmen lassen.

Lexikon der Entwicklungspolitik

Fenster schließen

 

Seite teilen