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Tunesien, Côte d’Ivoire, Ghana

Entwicklungsministerium vereinbart Reformpartnerschaften mit drei afrikanischen Ländern


Drei Lehrlinge und ihre Ausbilderin im Fachbereich Elektrotechnik in einer Berufsschule für Mädchen in Accra, Ghana

Pressemitteilung vom 12.06.2017 |

Berlin – Afrika braucht Jobs – 20 Millionen zusätzlich jedes Jahr. Auf deutsche Initiative hin haben die G20 deshalb Investitionspartnerschaften für reformorientierte afrikanische Staaten entwickelt, gemeinsam mit der Weltbank, dem Internationalen Währungsfonds und der Afrikanischen Entwicklungsbank. Ziele sind eine engere Kooperation sowie mehr private Investitionen und Arbeitsplätze in den Ländern. Die deutsche Entwicklungspolitik geht voran und setzt die Investitionspartnerschaften in Form von ersten Reformpartnerschaften um. Das hat Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller heute mit den Finanzministern von Tunesien, Côte d’Ivoire und Ghana vereinbart. Dafür investiert das Bundesentwicklungsministerium bereits dieses Jahr bis zu 300 Millionen Euro zusätzlich.

Gerd Müller: "Wir wollen neue Anreize für Reformchampions setzen. Wer den politischen Willen beweist, etwas für sein Land und die Menschen zu bewegen, erhält mehr Unterstützung. Unser gemeinsames Ziel sind mehr private Investitionen und damit Jobs und Einkommen für die junge Bevölkerung Afrikas."

Am 12. und 13. Juni fand im Rahmen der deutschen G20-Präsidentschaft die internationale Konferenz "G20 Africa Partnership – Investing in a Common Future" in Berlin statt.
Bildergalerie öffnen gallery29326320_2../../../../../mediathek/bildergalerien/20170612_g20_afrikakonferenz/0010_afrika_thumb.jpgFlorian Gärtner/photothek.net Bildergalerie öffnen

Am 12. und 13. Juni fand im Rahmen der deutschen G20-Präsidentschaft die internationale Konferenz "G20 Africa Partnership – Investing in a Common Future" in Berlin statt.

Bild: © Florian Gärtner/photothek.net

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Auf Einladung der Bundesregierung, des Bundesfinanzministeriums und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung trafen sich die G20-Mitglieder mit zehn afrikanischen Staats- und Regierungschefs sowie Vertretern von Entwicklungsbanken. Sie berieten über zukünftige Investitionspartnerschaften, die "Compacts with Africa".

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In ihrer Eröffnungsrede sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel: "Wir wollen die Zusammenarbeit mit Afrika leben." Sie ermutigte die Teilnehmer zu einer offenen, zielführenden Diskussion: "Reden Sie Tacheles! Wir müssen voneinander lernen und wir müssen Resultate erzielen."

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Der Präsident Senegals, Macky Sall, spricht bei der G20-Afrikakonferenz.

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Bundesentwicklungsminister Gerd Müller bei der G20-Afrikakonferenz. Minister Müller hatte im Vorfeld der Konferenz bereits Investitionspartnerschaften mit den Finanzministern von Tunesien, Côte d’Ivoire und Ghana unterzeichnet.

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Alpha Condé, Präsident von Guinea und seit Januar 2017 auch Präsident der Afrikanischen Union, bei seiner Rede bei der G20-Afrikakonferenz in Berlin

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Bei einer anschließenden Podiumsdiskussion tauschten sich die Finanzminister der afrikanischen Partnerländer über die Rahmenbedingungen für Handels- und Investitionsmöglichkeiten in Afrika aus.

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Auch Vertreter von Entwicklungsbanken und des Internationalen Währungsfonds (IWF) nahmen an der Diskussion teil; hier Christine Lagarde, geschäftsführende Direktorin des IWF im Gespräch.

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Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble nahm ebenfalls an der Paneldiskussion über zukünftige Investitionspartnerschaften ("Compacts with Africa") teil.

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Bei einem anschließenden Outreach-Treffen stand der Austausch zur Förderung von privaten Infrastrukturinvestitionen in Afrika im Mittelpunkt. An dem Treffen nahmen auch der ehemalige Bundespräsident und jetzige UN-Sonderbeauftragte für Westafrika, Horst Köhler, sowie hochrangige Wirtschaftsvertreter teil.

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Am 12. und 13. Juni fand im Rahmen der deutschen G20-Präsidentschaft die internationale Konferenz "G20 Africa Partnership – Investing in a Common Future" in Berlin statt.

Auf Einladung der Bundesregierung, des Bundesfinanzministeriums und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung trafen sich die G20-Mitglieder mit zehn afrikanischen Staats- und Regierungschefs sowie Vertretern von Entwicklungsbanken. Sie berieten über zukünftige Investitionspartnerschaften, die "Compacts with Africa".

In ihrer Eröffnungsrede sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel: "Wir wollen die Zusammenarbeit mit Afrika leben." Sie ermutigte die Teilnehmer zu einer offenen, zielführenden Diskussion: "Reden Sie Tacheles! Wir müssen voneinander lernen und wir müssen Resultate erzielen."

Der Präsident Senegals, Macky Sall, spricht bei der G20-Afrikakonferenz.

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller bei der G20-Afrikakonferenz. Minister Müller hatte im Vorfeld der Konferenz bereits Investitionspartnerschaften mit den Finanzministern von Tunesien, Côte d’Ivoire und Ghana unterzeichnet.

Alpha Condé, Präsident von Guinea und seit Januar 2017 auch Präsident der Afrikanischen Union, bei seiner Rede bei der G20-Afrikakonferenz in Berlin

Bei einer anschließenden Podiumsdiskussion tauschten sich die Finanzminister der afrikanischen Partnerländer über die Rahmenbedingungen für Handels- und Investitionsmöglichkeiten in Afrika aus.

Auch Vertreter von Entwicklungsbanken und des Internationalen Währungsfonds (IWF) nahmen an der Diskussion teil; hier Christine Lagarde, geschäftsführende Direktorin des IWF im Gespräch.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble nahm ebenfalls an der Paneldiskussion über zukünftige Investitionspartnerschaften ("Compacts with Africa") teil.

Bei einem anschließenden Outreach-Treffen stand der Austausch zur Förderung von privaten Infrastrukturinvestitionen in Afrika im Mittelpunkt. An dem Treffen nahmen auch der ehemalige Bundespräsident und jetzige UN-Sonderbeauftragte für Westafrika, Horst Köhler, sowie hochrangige Wirtschaftsvertreter teil.

Ziele der drei heute vereinbarten Reformpartnerschaften sind der Ausbau erneuerbarer Energien, die Verbesserung der Energieeffizienz und die Entwicklung des Finanz- und Bankensektors. Damit sollen die Rahmenbedingungen für nationale und internationale Investoren verbessert und der Zugang zu Krediten für kleinere und mittlere Unternehmen erleichtert werden. Zugleich werden mehr Jobs und neue Ausbildungsplätze für junge Menschen in Zukunftstechnologien geschaffen.

Die Reformpartnerschaften sind ein Baustein des Marshallplans mit Afrika, mit dessen Umsetzung das BMZ begonnen hat. Er sieht eine wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Afrika in einer neuen Dimension vor.

Tunesien, Côte d’Ivoire und Ghana zeichnen sich durch eine reformorientierte Politik aus. Dabei stehen transparente Haushaltsführung, Korruptionsbekämpfung, Demokratisierung und Wirtschaftsreformen im Mittelpunkt.

Unter deutscher Präsidentschaft ist Afrika erstmals regionaler Schwerpunkt der G20. Heute und morgen beraten die G20 zusammen mit zehn afrikanischen Staats- und Regierungschefs über zukünftige Investitionspartnerschaften, den sogenannten "Compacts with Africa".

You can find the English version of this press release here.

Vous trouvez la version française du communiqué de presse ici.


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