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Sonderschau eröffnet

BMZ auf Internationaler Grüner Woche – fair leben, fair produzieren, fair einkaufen


Bundesentwicklungsminister Gerd Müller bei der Eröffnung der BMZ-Präsentation auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin zusammen mit einer Gruppe kenianischer Bäuerinnen
Bildergalerie öffnen gallery28846182_2../../../../../mediathek/bildergalerien/20170120_gruene-woche_2017/0010_gruenewoche_thumb.jpgMichael Gottschalk/photothek.net Bildergalerie öffnen

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller bei der Eröffnung der BMZ-Präsentation auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin zusammen mit einer Gruppe kenianischer Bäuerinnen

Bild: © Michael Gottschalk/photothek.net

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Bundesminister Gerd Müller am Stand des BMZ mit dem Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Christian Schmidt, und Joachim Rukwied, Vorsitzender des Deutschen Bauernverbandes

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Äthiopische Kaffeezeremonie mit Minister Müller und Sara Nuru von der Hilfsorganisation Menschen für Menschen. Die Kaffeeproduktion ist geprägt von niedrigen Einkommen der Produzenten, von Kinderarbeit und von der Zerstörung der Wälder.

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Bundesminister Gerd Müller und der Landwirtschaftsminister von Burkina Faso, Jacob Ouédraogo. Das Land ist einer der größten Baumwollproduzenten Afrikas und wird von Deutschland beim nachhaltigen Anbau der Pflanzen unterstützt.

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Bundesminister Müller informiert sich über die Arbeitsbedingungen für Arbeiterinnen und Arbeiter in der globalen Textilindustrie.

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Minister Müller am Stand des BMZ auf der Grünen Woche 2017 mit Bärbel Diekmann, Präsidentin der Welthungerhilfe

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Vorstellung der Studie "Verändert der faire Handel die Gesellschaft?" mit (von links nach rechts): Andrea Fütterer, Vorsitzende Forum Fairer Handel e.V., Bundesentwicklungsminister Gerd Müller, Dieter Overath, Vorstand TransFair e.V. und Stefan Genth, Geschäftsführer Handelsverband Deutschland

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Minister Müller zusammen mit Dapne Michai, Managerin des kenianischen Bauernverbandes, und Ruth Luto, Vorsitzende HEMA Women Sacco

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Anette Pensel von der Global Coffee Platform überreicht eine Kaffeepflanze in einer Kaffeetasse an Bundesminister Müller nach der Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding.

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Zwei Bäuerinnen aus Kenia am Stand des BMZ bei der Internationalen Grünen Woche. Gemeinsam mit Landfrauen aus dem Allgäu sprechen sie über Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Milchwirtschaft in beiden Ländern.

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Jeder trägt Verantwortung als Verbraucher! Der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel wirbt auf der Grünen Woche für textile Nachhaltigkeit – von der afrikanischen Baumwolle bis zum fair gehandelten T-Shirt.

Bild: © Thomas Ecke

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Staatssekretär Dr. Friedrich Kitschelt beim Ratespiel "1, 2 oder 3", bei dem junge Besucher ihr Wissen über Ernährung testen können.

Bild: © Thomas Ecke

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Um faire Herstellung von Produkten, wie zum Beispiel Schokolade, geht es in der Kindervorlesung mit Professor Dr. Harald Grethe vom Albrecht-Daniel-Thaer-Institut für Agrar- und Gartenbauwissenschaften.

Bild: © Thomas Ecke

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Aicha Ballo, eine der wenigen französischen Spitzenköchinnen mit afrikanischen Wurzeln, präsentiert mit ihrem Team moderne afrikanische Küche am Stand des BMZ. Ihre kulinarische Botschaft: "Eine Küche ohne Grenzen, ohne Farbe oder Herkunft. Eine Gemeinschaftsküche."

Bild: © Thomas Ecke

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Auf dem BMZ-Stand treten auch zahlreiche Künstler aus Afrika auf: Hier präsentiert Willi Sahel mit seiner Band Musik aus dem Tschad.

Bild: © Thomas Ecke

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Unter dem Motto "Satt ist nicht genug" stellt Brot für die Welt, einer der Partner des BMZ auf der Grünen Woche, kleinbäuerliche und kooperative Initiativen zur gesunden und ausgewogenen Ernährung vor.

Bild: © Thomas Ecke

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Die Gruppe AIPO begeistert die Besucher des BMZ-Standes mit Stelzenläufern, Trommlern, Tänzern und Akrobatik.

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Bundesentwicklungsminister Gerd Müller bei der Eröffnung der BMZ-Präsentation auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin zusammen mit einer Gruppe kenianischer Bäuerinnen

Bundesminister Gerd Müller am Stand des BMZ mit dem Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Christian Schmidt, und Joachim Rukwied, Vorsitzender des Deutschen Bauernverbandes

Äthiopische Kaffeezeremonie mit Minister Müller und Sara Nuru von der Hilfsorganisation Menschen für Menschen. Die Kaffeeproduktion ist geprägt von niedrigen Einkommen der Produzenten, von Kinderarbeit und von der Zerstörung der Wälder.

Bundesminister Gerd Müller und der Landwirtschaftsminister von Burkina Faso, Jacob Ouédraogo. Das Land ist einer der größten Baumwollproduzenten Afrikas und wird von Deutschland beim nachhaltigen Anbau der Pflanzen unterstützt.

Bundesminister Müller informiert sich über die Arbeitsbedingungen für Arbeiterinnen und Arbeiter in der globalen Textilindustrie.

Minister Müller am Stand des BMZ auf der Grünen Woche 2017 mit Bärbel Diekmann, Präsidentin der Welthungerhilfe

Vorstellung der Studie "Verändert der faire Handel die Gesellschaft?" mit (von links nach rechts): Andrea Fütterer, Vorsitzende Forum Fairer Handel e.V., Bundesentwicklungsminister Gerd Müller, Dieter Overath, Vorstand TransFair e.V. und Stefan Genth, Geschäftsführer Handelsverband Deutschland

Minister Müller zusammen mit Dapne Michai, Managerin des kenianischen Bauernverbandes, und Ruth Luto, Vorsitzende HEMA Women Sacco

Anette Pensel von der Global Coffee Platform überreicht eine Kaffeepflanze in einer Kaffeetasse an Bundesminister Müller nach der Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding.

Zwei Bäuerinnen aus Kenia am Stand des BMZ bei der Internationalen Grünen Woche. Gemeinsam mit Landfrauen aus dem Allgäu sprechen sie über Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Milchwirtschaft in beiden Ländern.

Jeder trägt Verantwortung als Verbraucher! Der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel wirbt auf der Grünen Woche für textile Nachhaltigkeit – von der afrikanischen Baumwolle bis zum fair gehandelten T-Shirt.

Staatssekretär Dr. Friedrich Kitschelt beim Ratespiel "1, 2 oder 3", bei dem junge Besucher ihr Wissen über Ernährung testen können.

Um faire Herstellung von Produkten, wie zum Beispiel Schokolade, geht es in der Kindervorlesung mit Professor Dr. Harald Grethe vom Albrecht-Daniel-Thaer-Institut für Agrar- und Gartenbauwissenschaften.

Aicha Ballo, eine der wenigen französischen Spitzenköchinnen mit afrikanischen Wurzeln, präsentiert mit ihrem Team moderne afrikanische Küche am Stand des BMZ. Ihre kulinarische Botschaft: "Eine Küche ohne Grenzen, ohne Farbe oder Herkunft. Eine Gemeinschaftsküche."

Auf dem BMZ-Stand treten auch zahlreiche Künstler aus Afrika auf: Hier präsentiert Willi Sahel mit seiner Band Musik aus dem Tschad.

Unter dem Motto "Satt ist nicht genug" stellt Brot für die Welt, einer der Partner des BMZ auf der Grünen Woche, kleinbäuerliche und kooperative Initiativen zur gesunden und ausgewogenen Ernährung vor.

Die Gruppe AIPO begeistert die Besucher des BMZ-Standes mit Stelzenläufern, Trommlern, Tänzern und Akrobatik.

20.01.2017 |

Berlin – Mit einem Appell für mehr fairen Einkauf hat Minister Gerd Müller die Sonderschau des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) auf der Internationalen Grünen Woche gestartet. Beim Eröffnungsrundgang von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt und dem Regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, wies der Entwicklungsminister auf die Bedeutung von fairem Handel für eine gerechte Globalisierung hin.

Dr. Gerd Müller: "Von der ersten Tasse Kaffee am Tag über die Tafel Schokolade bis hin zu unserer Kleidung. WIR entscheiden mit dem, was wir essen und auf unserer Haut tragen, wie es Menschen in Entwicklungsländern geht. Über zwei Millionen Kinder schuften auf westafrikanischen Kakaoplantagen, statt in die Schule zu gehen. Das können wir hier bei uns ändern. Wenn wir bereit sind, für den Einkauf von fairen Produkten ein paar Cent mehr auszugeben, tragen wir zu besseren Lebensverhältnissen in den Entwicklungsländern bei. Es gibt keine erste, zweite oder dritte Welt mehr, es gibt nur EINE Welt, in der jeder Einzelne Verantwortung trägt."

Bei herkömmlicher Schokolade bleiben den Bauern vor Ort nur fünf Cent pro Tafel. Das reicht gerade einmal für einen Tageslohn von rund 50 Cent in der Elfenbeinküste, rund 80 Cent Tageslohn in Ghana. Bei fair gehandelter Schokolade verdienen Bäuerinnen und Bauern zehn Mal mehr.

Rund 60 Prozent der in Deutschland verkauften Schokolade- und Kakaoprodukte sind nicht nachhaltig hergestellt. Bei Kaffee liegt der Anteil sogar bei 90 Prozent.

Entwicklungsminister Gerd Müller bei einer Kaffeezeremonie mit Sara Nuru am Stand des BMZ auf der Grünen Woche 2017 in Berlin

Während einer äthiopischen Kaffeezeremonie mit dem Model Sara Nuru, Botschafterin der Stiftung "Menschen für Menschen", betonte Minister Müller: "Kaffee ist das Lieblingsgetränk der Deutschen, noch vor Wasser und Bier. Es muss uns nachdenklich stimmen, wenn der Preiskampf im Lebensmittelhandel zu immer billigeren Sonderangeboten führt. Geiz ist nicht geil, wenn dafür am Anfang der Produktion Menschen und Umwelt ausgebeutet werden. Hier haben wir bei uns mit unserer Marktmacht einen Schlüssel für die Verbesserung der Lebensbedingungen in den Herkunftsländern in der Hand."

Zusammen mit der Global Coffee Platform, einer Vereinigung von rund 300 Organisationen weltweit, unterzeichnete Minister Müller eine Vereinbarung, die nachhaltige Kaffeeproduktion stärker zu unterstützen. Zuvor war Minister Müller eine Studie von TransFair überreicht worden, nach der das Bewusstsein für Fairtrade bei den Deutschen gestiegen ist.

Mit 25 Partnern präsentiert sich das BMZ bis zum 29. Januar bereits zum zweiten Mal auf der Internationalen Grünen Woche. Unter dem Motto "fair leben, fair produzieren, fair einkaufen" finden zahlreiche Aktionen statt, zum Beispiel eine Modenschau mit nachhaltig hergestellter Kleidung am kommenden Mittwoch, 25. Januar um 15:00 Uhr.


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