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1.000 Chancen für Afrika

Entwicklungspolitik trifft auf Bundesliga


Beim Bundesligaspiel Hertha BSC gegen den FC Ingolstadt 04 präsentierte das BMZ die Initiative "Mehr Platz für Sport – 1.000 Chancen für Afrika". Unter anderem wurden die Mannschaften beim Einzug ins Stadium von Kindern mit den Fahnen afrikanischer Länder begrüßt.

04.02.2017 |

Berlin – Im Olympiastadion ist es zu einer ungewöhnlichen Begegnung gekommen: Bundesliga ist auf Entwicklungspolitik getroffen. Beim Spiel Hertha BSC gegen FC Ingolstadt 04 hat das Bundesentwicklungsministerium vor knapp 35.000 Zuschauern die Initiative "Mehr Platz für Sport – 1.000 Chancen für Afrika" präsentiert.

Bundesminister Müller: "Sport – und besonders Fußball – öffnet Herzen auf der ganzen Welt. Die Sprache des Fußballs wird überall verstanden – von Kindern im weltgrößten Flüchtlingscamp in Kenia genauso wie von Staatspräsidenten. Sport stärkt die Persönlichkeit und vermittelt Werte wie Fair Play, Teamgeist, Disziplin und Respekt. Die Botschaft lautet: Als Team sind wir am stärksten."

Mit dem Bau von Sportplätzen in afrikanischen Partnerländern schafft das BMZ sichere Orte des Miteinanders für Kinder und Jugendliche.

Im Rahmen der Initiative werden Trainerinnen und Trainer ausgebildet, die sowohl sportliches Fachwissen als auch Wissen zu wichtigen Themen wie HIV- und Gewaltprävention vermitteln. Für den jüngsten Kontinent der Welt mit einem Durchschnittsalter von unter 20 Jahren trägt die Initiative dazu bei, dass Kinder und Jugendliche selbstständig Perspektiven für ihr Leben entwickeln und Zukunftschancen ergreifen.

Der Bundesligaverein Hertha BSC unterstützt die BMZ-Initiative seit Anfang dieses Jahres, unter anderem mit dem Bau von Sportplätzen in den Heimatländern seiner Spieler. Einer dieser Spieler mit afrikanischen Wurzeln ist Salomon Kalou aus der Elfenbeinküste. Er ist gerade zurückgekehrt vom Africa Cup of Nations in Gabun, dem wichtigsten Fußballpokal Afrikas. Ebenso wie Ingolstadts Verteidiger Marcel Tisserand, der für die Demokratische Republik Kongo antrat. Gemeinsam mit ihren Mannschaftskollegen und dem BMZ haben sie beim Spiel im Olympiastadion ein starkes Zeichen gesetzt: Sport schafft Chancen und verbindet über Grenzen hinweg.

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