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Wiederaufbau und Mossul-Hilfe

Entwicklungsminister reist in den Irak


Bundesminister Gerd Müller mit dem Premierminister der kurdischen Regionalregierung, Nechirvan Barzani, in Erbil, Nordirak

Pressemitteilung vom 02.02.2017 |

Berlin – Ganz im Zeichen des Wiederaufbaus und der wirtschaftlichen Unterstützung des Irak ist Bundesminister Dr. Gerd Müller zu einer zweitägigen Reise in die Region gestartet. Dabei geht es vor allem um die Situation für die Menschen aus dem umkämpften Mossul. Hunderttausende Menschen sind vor den Kämpfen bereits geflohen, die meisten haben Zuflucht in Notlagern gefunden.

Das Entwicklungsministerium versorgt die notleidenden Menschen mit Wasser und unterstützt die ärztliche Versorgung. Dazu wurden auch Tankwagen für die Wasserversorgung und zusätzliche Krankenwagen angeschafft sowie Winterkleidung verteilt. Die Hilfe des Entwicklungsministeriums für die Menschen in und um Mossul hat einen Umfang von rund 50 Millionen Euro.

In Erbil legte Bundesentwicklungsminister Gerd Müller gemeinsam mit Karim Sinjari, dem Innenminister der kurdischen Regionalregierung, und der Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Claudia Roth den Grundstein für ein Logistikzentrum. Der Aufbau des Zentrums wird vom Technischen Hilfswerk unterstützt.
Bildergalerie öffnen gallery28907999_2../../../../../mediathek/bildergalerien/20170203_reise_irak/irak_0010_thumb.jpgMichael Gottschalk/photothek.net Bildergalerie öffnen

In Erbil legte Bundesentwicklungsminister Gerd Müller gemeinsam mit Karim Sinjari, dem Innenminister der kurdischen Regionalregierung, und der Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Claudia Roth den Grundstein für ein Logistikzentrum. Der Aufbau des Zentrums wird vom Technischen Hilfswerk unterstützt.

Bild: © Michael Gottschalk/photothek.net

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Der Premierminister der Kurdischen Regionalregierung Nêçîrvan Barzanî und Bundesentwicklungsminister Gerd Müller bei ihrem Treffen in Erbil.

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Minister Müller im Gespräch mit Mor Nikodemus David Sharaf, dem Erzbischof der syrisch-orthodoxen Kirche von Mossul, und Erzbischof Mor Timothaeus Mosa Alshamany (links)

Bild: © Michael Gottschalk/photothek.net

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Blick auf Erbil, die Hauptstadt der Autonomen Region Kurdistan im Irak

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Bundesentwicklungsminister Müller beim Besuch von Arbeiterinnen und Arbeitern, die im Rahmen einer vom BMZ geförderten Cash-for-Work-Maßnahme eine Straße ausbessern.

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Im Flüchtlingslager Debaga nahe der Stadt Erbil leben rund 40.000 Geflüchtete, die meisten von ihnen aus Mossul. Im Auftrag des BMZ bietet die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) dort Schweiß-Kurse an.

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Bundesentwicklungsminister Gerd Müller im Gespräch mit einer Familie im Flüchtlingslager Debaga

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Kinder in einem von UNICEF betreuten und vom BMZ unterstützten Projekt zur Kinderbetreuung im Lager Debaga im Irak

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Minister Müller beim Besuch eines UNICEF-Projekts zur Kinderbetreuung im Flüchtlingscamp Debaga

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UNICEF-Projekt zur Kinderbetreuung im Flüchtlingscamp Debaga

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Bundesentwicklungsminister Gerd Müller bei der Übergabe von Tanklastern im Flüchtlingscamp Debaga, nahe der Stadt Erbil

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In Erbil legte Bundesentwicklungsminister Gerd Müller gemeinsam mit Karim Sinjari, dem Innenminister der kurdischen Regionalregierung, und der Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Claudia Roth den Grundstein für ein Logistikzentrum. Der Aufbau des Zentrums wird vom Technischen Hilfswerk unterstützt.

Der Premierminister der Kurdischen Regionalregierung Nêçîrvan Barzanî und Bundesentwicklungsminister Gerd Müller bei ihrem Treffen in Erbil.

Minister Müller im Gespräch mit Mor Nikodemus David Sharaf, dem Erzbischof der syrisch-orthodoxen Kirche von Mossul, und Erzbischof Mor Timothaeus Mosa Alshamany (links)

Blick auf Erbil, die Hauptstadt der Autonomen Region Kurdistan im Irak

Bundesentwicklungsminister Müller beim Besuch von Arbeiterinnen und Arbeitern, die im Rahmen einer vom BMZ geförderten Cash-for-Work-Maßnahme eine Straße ausbessern.

Im Flüchtlingslager Debaga nahe der Stadt Erbil leben rund 40.000 Geflüchtete, die meisten von ihnen aus Mossul. Im Auftrag des BMZ bietet die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) dort Schweiß-Kurse an.

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller im Gespräch mit einer Familie im Flüchtlingslager Debaga

Kinder in einem von UNICEF betreuten und vom BMZ unterstützten Projekt zur Kinderbetreuung im Lager Debaga im Irak

Minister Müller beim Besuch eines UNICEF-Projekts zur Kinderbetreuung im Flüchtlingscamp Debaga

UNICEF-Projekt zur Kinderbetreuung im Flüchtlingscamp Debaga

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller bei der Übergabe von Tanklastern im Flüchtlingscamp Debaga, nahe der Stadt Erbil

Neben politischen Gesprächen wird der Minister ein Flüchtlingscamp besuchen und dort ein Ausbildungszentrum für Handwerksberufe eröffnen, die auf den Wiederaufbau vorbereiten. Insgesamt konnten mit deutscher Unterstützung auch zusätzliche 100.000 Schulplätze für Flüchtlingskinder geschaffen werden.

Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung: "Die Hälfte der Flüchtlinge sind Kinder und Jugendliche. Wir dürfen es nicht zulassen, dass es eine neue verlorene Generation gibt. Deshalb schafft Deutschland Schulplätze und Ausbildungsmöglichkeiten für Hunderttausende Menschen in der Region Kurdistan. Die Menschen wollen wieder in ihre Heimatstädte zurück, wenn der Krieg zu Ende ist. Deshalb investieren wir gezielt in den Wiederaufbau, um den Menschen Zukunftsperspektiven zu eröffnen."

Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit stabilisiert, baut wieder auf und schafft so Perspektiven für eine sichere Rückkehr in die IS-befreiten Gebiete. So konnten rund 130.000 Menschen mit deutscher Unterstützung zurück in ihre Heimatstadt Tikrit im Zentralirak.

In die ehemalige IS-Hochburg und inzwischen befreite Stadt Falludscha sind seit März 2015 mehr als 220.000 Menschen zurückgekehrt. Sie erhalten dabei ganz praktische Unterstützung beim Wiederaufbau ihrer Wohnungen und Häuser, unter anderem in Cash-for-Work-Programmen. Insgesamt konnte das BMZ in den Krisenregionen in und um Syrien und im Irak bisher rund 60.000 Jobs durch Cash-for-Work-Programme schaffen.


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Bericht über die Nordirakreise von Bundesminister Müller im Februar 2017

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