Hauptinhalt

Große Herausforderungen

Bundesminister Müller bei EZ-Länderministerkonferenz

Know-how von Ländern und Kommunen gefragter denn je


Bundesentwicklungsminister Müller bei der EZ-Länderministerkonferenz

24.11.2016 |

Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller hat heute vor den EZ-Länderministern auch weiterhin für ein starkes Engagement der Länder und Kommunen in der Entwicklungszusammenarbeit geworben. Gleichzeitig dankte er ihnen für die gute Zusammenarbeit und betonte, dass die Länder und Kommunen wichtige strategische Partner für das BMZ blieben.

Bundesminister Müller: "Weltweit sind 65 Millionen Menschen auf der Flucht – mehr als je zuvor. Dabei kommen die Menschen keineswegs alle zu uns. Sie bleiben zum ganz überwiegenden Teil in der Nachbarschaft. Beispiel Libanon: Hier ist mittlerweile jeder vierte Einwohner ein Flüchtling. Wir dürfen die Länder und Kommunen in den Fluchtregionen mit dieser riesigen Herausforderung nicht alleine lassen."

Alle könnten und müssten hier einen Beitrag leisten, so der Minister weiter. Bund, Länder und Kommunen. Vor allem letztere verfügten über die Erfahrungen und das Know-how, das in den Aufnahmekommunen vor Ort gefragt ist: zum Beispiel beim Abfall-, Wasser- und Abwassermanagement.

Dazu hat das BMZ in diesem Herbst die Initiative "Kommunales Know-how für Nahost" auf den Weg gebracht. Unterstützt werden Städte- und Projektpartnerschaften zwischen deutschen Kommunen und Kommunen in den direkten Nachbarländern Syriens: Jordanien, Libanon und der Türkei.

Kurzlink zu dieser Meldung



 

Kommentar schreiben

Wir bitten um Verständnis dafür, dass Ihre Kommentare aus technischen Gründen zeitlich verzögert online erscheinen. Bitte beachten Sie zudem unsere Netiquette.

* Diese Felder sind Pflichtangaben



Weitere Informationen

BMZ-Presseservice

Journalistinnen und Journalisten können sich hier in den BMZ-Presseverteiler aufnehmen lassen.

Informationen

Siehe auch

Externer Link

Lexikon der Entwicklungspolitik

Fenster schließen

 

Seite teilen