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Fluchtkrise

Hilfe für Mossul, bessere Versorgung von Flüchtlingen

Thomas Silberhorn beendet Reise in den Irak und nach Jordanien


Der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Silberhorn im Gespräch mit dem irakischen Ministerpräsidenten Haider al-Abadi

Pressemitteilung vom 03.11.2016 |

Bagdad – Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Thomas Silberhorn, hat heute seine dreitägige Reise in den Irak und nach Jordanien beendet. Im Gespräch mit dem irakischen Ministerpräsidenten al-Abadi hat Silberhorn Unterstützung für die aus Mossul Geflüchteten und den Wiederaufbau nach der Befreiung zugesagt.

Silberhorn: "Die Vertriebenen im Irak brauchen eine Perspektive für eine sichere Rückkehr in ihre Heimat. In Tikrit haben wir bereits dazu beigetragen, dass über 90 Prozent der vormals Vertriebenen wieder zurückkehren konnten. Das erfordert nicht nur sauberes Trinkwasser, medizinische Versorgung und Strom. Gebraucht werden auch Schulen und Jobs. Um den Kampf gegen den IS-Terrorismus zu gewinnen und den Irak dauerhaft zu stabilisieren, müssen Versöhnungsprozesse und wirtschaftlicher Wiederaufbau Hand in Hand gehen."

Gemeinsam mit dem UN-Kinderhilfswerk UNICEF und dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen UNDP unterstützt die deutsche Entwicklungspolitik die unmittelbare Versorgung der Geflüchteten und den zukünftigen Wiederaufbau Mossuls. Dafür stellt das Bundesentwicklungsministerium 34 Millionen Euro zur Verfügung.

In Amman, Jordanien, hat Staatssekretär Silberhorn den deutsch-jordanischen Wasserdialog eröffnet. Damit will die Bundesregierung das Engagement der deutschen Wasserwirtschaft in Jordanien stärken.

Silberhorn: "Jordanien ist eines wasserärmsten Länder der Erde. Durch die Flüchtlingskrise in Syrien und dem damit verbundenen Zuzug von über einer Million Schutzsuchenden nach Jordanien wird die Situation weiter verschärft. Deshalb helfen wir den jordanischen Kommunen beim Ausbau der Wasserversorgung – für die Bevölkerung und für die Flüchtlinge aus Syrien. Deutschlands Unternehmen besitzen herausragende Expertise im Bereich Wasser. Ohne Beteiligung des Privatsektors werden wir die gewaltigen Herausforderungen nicht bewältigen können."

Die deutsche Entwicklungspolitik hat den Ausbau der Wasserversorgung in Jordanien massiv unterstützt. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit stehen der Ausbau und die Verbesserung der Infrastruktur, etwa der Trinkwasserleitungen und der Anlagen zur Abwasseraufbereitung. Das kommt insbesondere auch den Gemeinden zugute, die Flüchtlinge aufgenommen haben.

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