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Zusammenarbeit ausgeweitet

Mexiko – starker Partner beim Klimaschutz


Entwicklungsminister Gerd Müller beim Treffen mit der Außenministerin von Mexiko, Claudia Ruiz Massieu Salinas, in Berlin

15.03.2016 |

Berlin – Bundesminister Dr. Gerd Müller und die mexikanische Außenministerin Claudia Ruiz Massieu Salinas haben bei ihrem heutigen Treffen beschlossen, ihre Zusammenarbeit im Bereich des globalen Klimaschutzes zu vertiefen.

Mexiko hatte sich bei den Vereinten Nationen als erstes Schwellenland dazu verpflichtet, bis zum Jahr 2030 seine Treibhausgase um 22 Prozent zu reduzieren – mit internationaler Unterstützung sogar auf bis zu 36 Prozent. Größter Verursacher von Treibhausgasen in Mexiko ist nach wie vor der Energiesektor.

Das BMZ unterstützt Mexiko dabei, seine Klimaschutz-Ziele zu erreichen. Im Mittelpunkt stehen der Ausbau erneuerbarer Energien und der Einsatz energieeffizienter Technologien, etwa im Bereich des sozialen Wohnungsbaus, wo mit günstigen Krediten einfache Dämmtechnologien eingesetzt werden.

Aber nicht nur bei den Klimaverhandlungen, sondern auch innerhalb der G20 verfolgen Deutschland und Mexiko seit Jahren ähnliche Ziele und setzen sich für Themen der sozialen und ökologischen Nachhaltigkeit ein. Diese waren auch bei der mexikanischen G20-Präsidentschaft 2012 ein Schwerpunkt. Im letzten Jahr haben Deutschland und Mexiko zudem das Projekt "GreenInvest" ins Leben gerufen, mit dem gemeinsam Investitionen für nachhaltiges Wachstum in Schwellenländern mobilisiert werden.

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Lexikon der Entwicklungspolitik

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