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Umwelt- und Klimaschutz

Minister Müller will Zusammenarbeit mit WWF ausbauen


Entwicklungsminister Müller mit Eberhard Brandes, Geschäftsführender Vorstand des WWF

24.06.2016 |

Berlin – "Nur wenn wir unsere Umwelt, den Wald, die Tiere und unser Klima schützen, werden auch wir Menschen eine Lebensgrundlage auf unserem Planeten Erde haben," sagte Bundesminister Dr. Gerd Müller bei seinem Besuch in der Zentrale des WWF Deutschland.

Minister Müller kündigte an, zur Umsetzung des Weltzukunftsvertrages die Zusammenarbeit mit dem WWF auszuweiten, vor allem bei der Bekämpfung von Wilderei und dem Meeresschutz. Durch Überfischung und illegale Fischerei sowie den Klimawandel sind viele Fischbestände massiv gefährdet, die Vermüllung der Meere nimmt gesundheitsgefährdende Ausmaße an. Kranke und leergefischte Meere haben gravierende Folgen für den Menschen, vor allem in den Entwicklungsländern.

Mit dem WWF arbeitet das BMZ schon heute eng zusammen, wenn es darum geht, Küstenzonen gegen den Klimawandel zu schützen, illegalen Fischfang zu bekämpfen, und Nationalparks zum Schutz vom Aussterben bedrohter Tierarten, wie das Rhinozeros und den Elefanten, auszuweiten und besser zu managen.

Besorgniserregend ist auch die in den vergangenen Jahren massiv gewachsene Wilderei und der illegale Handel. So hat zum Beispiel das Naturschutzgebiet Selous in Tansania in den vergangenen beiden Jahren zwei Drittel seiner Elefantenpopulation verloren. Das BMZ fördert hier zum Beispiel den Einsatz eines Überwachungsflugzeugs.

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