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Alle für Eine Welt – Eine Welt für alle

Preisverleihung des Schulwettbewerbs des Bundespräsidenten zur Entwicklungspolitik

Bundespräsident Joachim Gauck, Staatssekretär Friedrich Kitschelt und Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrerinnen bei der Preisverleihung des Schulwettbewerbs des Bundespräsidenten zur Entwicklungspolitik

14.06.2016 |

Berlin – Bundespräsident Joachim Gauck und Friedrich Kitschelt, Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, haben heute Mittag im Schloss Bellevue über 100 Schülerinnen und Schüler für ihre Beiträge zum Schulwettbewerb des Bundespräsidenten zur Entwicklungspolitik "Alle für Eine Welt – Eine Welt für alle" ausgezeichnet. Im Großen Saal gratulierten sie den Preisträgerinnen und Preisträgern, die aus dem gesamten Bundesgebiet angereist waren.

Der Bundespräsident sagte in seinem Grußwort: "Liebe Schülerinnen und Schüler, was für Erwachsene gilt, das gilt auch für Euch: Unsere Welt braucht keine Vereinfacher. Unsere Welt braucht keine Phrasendrescher. Unsere Welt braucht Menschen, die mit Komplexität und Vielfalt, auch mit Widersprüchen umzugehen lernen. Dazu gehört das Eingeständnis, dass Vielfalt nicht immer leicht ist. Im Gegenteil: Vielfalt verlangt uns manchmal eine Menge ab."

Staatssekretär Friedrich Kitschelt während seiner Ansprache bei der Preisverleihung des Schulwettbewerbs des Bundespräsidenten zur Entwicklungspolitik

Auch Staatssekretär Kitschelt lobte das Engagement der Schülerinnen und Schüler: "Ich möchte Euch im Namen von Bundesminister Dr. Gerd Müller meinen Respekt und meine Anerkennung übermitteln, dass Ihr Euch den besonderen Herausforderungen unserer Zeit gestellt habt und dass Ihr verstanden habt, was 'Eine Welt – unsere Verantwortung!' bedeutet. An Euch liegt es, die Zukunft zu gestalten. Gemeinsam können wir viel bewegen, wenn es darum geht, unsere Umwelt zu schützen, friedlich zusammen zu leben und einander zu respektieren. Jeder kann schon im alltäglichen Leben Verantwortung übernehmen und sich mit kleinen Dingen aktiv einbringen."

"Alle für Eine Welt – Eine Welt für alle", der Schulwettbewerb des Bundespräsidenten zur Entwicklungspolitik, findet alle zwei Jahre statt und ging in diesem Jahr in die siebte Runde. Der Schulwettbewerb bietet ein Forum der öffentlichen Anerkennung für entwicklungspolitisches Engagement von Schulen. Ziel ist es, den Lernbereich Globale Entwicklung im Schulunterricht zu verankern und Kinder und Jugendliche für Themen der "Einen Welt" zu sensibilisieren und zu aktivieren. Die aktuelle Wettbewerbsrunde stand unter dem Motto "Umgang mit Vielfalt: Unterschiede verbinden – Gemeinsam einzigartig!".

Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 13 sowie Schulen als Ganzes waren aufgerufen, sich mit der Vielfalt in der Einen Welt auseinanderzusetzen. Dabei ging es nicht nur darum, diese Vielfalt zu erkennen, sondern sie vor allem richtig einzuordnen sowie verantwortlich und nachhaltig damit umgehen zu lernen. Ob Texte, Fotos, bewegte Bilder, Malereien, Musik- und Theaterstücke, Blogs oder Websites – alle Darstellungsformen waren erlaubt. Dem Aufruf folgten nahezu 42.000 Schülerinnen und Schüler aller Schulformen und Jahrgangsstufen. Insgesamt wurden 627 Wettbewerbsbeiträge eingereicht.


Bundespräsident Joachim Gauck, Friedrich Kitschelt, Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, und Schülerinnen und Schüler bei der Preisverleihung des Schulwettbewerbs des Bundespräsidenten zur Entwicklungspolitik

In fünf Kategorien wurden Preise im Gesamtwert von über 50.000 Euro vergeben.

Der erste Preis in Kategorie 1 (Klassen 1 bis 4) ging an die Friedrich-Ludwig-Jahn-Schule in Wiesbaden (Hessen), in Kategorie 2 (Klassen 5 bis 7) an die Johann-Amos-Comenius-Schule in Köln (Nordrhein-Westfalen), in Kategorie 3 (Klassen 8 bis 10) an die Max-von-Laue-Oberschule in Berlin (Berlin) und in Kategorie 4 (Klassen 11 bis 13) an das Hellenstein-Gymnasium in Heidenheim (Baden-Württemberg). Als besonders engagierte Schulen wurden in Kategorie 5 (Schulpreis) die Euregio-Gesamtschule in Rheine (Nordrhein-Westfalen), das Hainberg-Gymnasium in Göttingen (Niedersachsen), das Robert-Wetzlar-Berufskolleg in Bonn (Nordrhein-Westfalen), das Schulzentrum am Sund in Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern) und die Staatliche Schule Gesundheitspflege W4 in Hamburg (Hamburg) ausgezeichnet.

Die Euregio-Gesamtschule in Rheine (Nordrhein-Westfalen) gewann neben dem Schulpreis die Unterstützung eines Schüleraustauschs im Rahmen des Entwicklungspolitischen Schulaustauschprogramms "ENSA". Die zivilgesellschaftlichen Partner des Schulwettbewerbs vergaben zudem an vier Schülergruppen Workshops als Sonderpreis der Nichtregierungsorganisationen.


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