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Regierungsverhandlungen

Deutschland und China gehen neue Wege in der Entwicklungszusammenarbeit


Bundesminister Gerd Müller reiste vom 13. Juni bis 17. Juni nach China, Kambodscha und Myanmar. Er nahm an den deutsch-chinesischen Regierungsverhandlungen in Peking teil, bei denen er mit dem chinesischen Handelsminister Gao Hucheng die Gründung eines Zentrums für nachhaltige Entwicklung in Peking vereinbarte.
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Bundesentwicklungsminister Gerd Müller reiste vom 13. bis 17. Juni 2016 nach China, Kambodscha und Myanmar. In Peking nahm er an den deutsch-chinesischen Regierungsverhandlungen teil, bei denen er mit dem chinesischen Handelsminister Gao Hucheng die Gründung eines Zentrums für nachhaltige Entwicklung in Peking vereinbarte.

Bild: © bpa/Bergmann

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Im Mittelpunkt der Gespräche in Peking standen die Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele und weitere Fortschritte bei fairen Sozial- und Umweltstandards in der Textilindustrie. China ist der größte Textilproduzent weltweit. Deutschland und China wollen auch gemeinsam Entwicklungsprojekte mit Partnerländern in Asien und Afrika umsetzen. Hier Bundesminister Müller mit dem chinesischen Finanzminister Lou Jiwei.

Bild: © Ute Grabowsky/photothek.net

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Minister Müller beim Besuch eines buddhistischen Lama-Tempels in Peking

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Zweite Station der Asienreise von Bundesminister Gerd Müller war Kambodscha, wo er die durch das Textilbündnis erzielten Fortschritte in der Textilindustrie in Augenschein nahm. In den Gesprächen mit Premierminister Hun Sen ging es auch um die schwierige innenpolitische Lage vor den Wahlen.

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Minister Müller traf in Kambodscha auch Vertreter der Opposition und der Zivilgesellschaft, wie die Leiterin einer Menschenrechtsorganisation, Pung Chhiv Kek. Müller unterstrich die Bedeutung einer aktiven Zivilgesellschaft für die Entwicklung des Landes. Deutschland werde weiterhin eng mit den Nichtregierungsorganisationen für eine gute Zukunft Kambodschas zusammenarbeiten.

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Anschließend besichtigte Minister Müller eine Textilfabrik. Die Textilindustrie ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige in Kambodscha. Auch zahlreiche deutsche Firmen lassen hier produzieren. Viele von ihnen sind bereits Mitglied des vom BMZ initiierten Textilbündnisses und haben mit der Umsetzung von sozialen und ökologischen Mindeststandards in der Produktion begonnen.

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Letzte Station der Asienreise war Myanmar. Bundesminister Müller traf als erstes Mitglied der Bundesregierung den neuen Präsidenten des Landes, U Htin Kyaw und Außenministerin Aung San Suu Kyi. Die Friedensnobelpreisträgerin war maßgeblich am friedlichen Machtwechsel nach jahrzehntelanger Militärdiktatur beteiligt. In den Gesprächen mit der neuen Regierung ging es um nachhaltige Wirtschaftsentwicklung und Ausbildungsmöglichkeiten für junge Menschen in ländlichen Gebieten.

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In Rangun nahm Minister Müller an einem Wirtschaftsforum teil. Im Mittelpunkt der Diskussion stand, wie mittelständische Investitionen in Myanmar unterstützt und ausgebaut werden können.

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Minister Müller bei seiner Rede vor deutschen und myanmarischen Wirtschaftsvertretern beim Wirtschaftsforum in Rangun.

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Bundesentwicklungsminister Gerd Müller reiste vom 13. bis 17. Juni 2016 nach China, Kambodscha und Myanmar. In Peking nahm er an den deutsch-chinesischen Regierungsverhandlungen teil, bei denen er mit dem chinesischen Handelsminister Gao Hucheng die Gründung eines Zentrums für nachhaltige Entwicklung in Peking vereinbarte.

Im Mittelpunkt der Gespräche in Peking standen die Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele und weitere Fortschritte bei fairen Sozial- und Umweltstandards in der Textilindustrie. China ist der größte Textilproduzent weltweit. Deutschland und China wollen auch gemeinsam Entwicklungsprojekte mit Partnerländern in Asien und Afrika umsetzen. Hier Bundesminister Müller mit dem chinesischen Finanzminister Lou Jiwei.

Minister Müller beim Besuch eines buddhistischen Lama-Tempels in Peking

Zweite Station der Asienreise von Bundesminister Gerd Müller war Kambodscha, wo er die durch das Textilbündnis erzielten Fortschritte in der Textilindustrie in Augenschein nahm. In den Gesprächen mit Premierminister Hun Sen ging es auch um die schwierige innenpolitische Lage vor den Wahlen.

Minister Müller traf in Kambodscha auch Vertreter der Opposition und der Zivilgesellschaft, wie die Leiterin einer Menschenrechtsorganisation, Pung Chhiv Kek. Müller unterstrich die Bedeutung einer aktiven Zivilgesellschaft für die Entwicklung des Landes. Deutschland werde weiterhin eng mit den Nichtregierungsorganisationen für eine gute Zukunft Kambodschas zusammenarbeiten.

Anschließend besichtigte Minister Müller eine Textilfabrik. Die Textilindustrie ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige in Kambodscha. Auch zahlreiche deutsche Firmen lassen hier produzieren. Viele von ihnen sind bereits Mitglied des vom BMZ initiierten Textilbündnisses und haben mit der Umsetzung von sozialen und ökologischen Mindeststandards in der Produktion begonnen.

Letzte Station der Asienreise war Myanmar. Bundesminister Müller traf als erstes Mitglied der Bundesregierung den neuen Präsidenten des Landes, U Htin Kyaw und Außenministerin Aung San Suu Kyi. Die Friedensnobelpreisträgerin war maßgeblich am friedlichen Machtwechsel nach jahrzehntelanger Militärdiktatur beteiligt. In den Gesprächen mit der neuen Regierung ging es um nachhaltige Wirtschaftsentwicklung und Ausbildungsmöglichkeiten für junge Menschen in ländlichen Gebieten.

In Rangun nahm Minister Müller an einem Wirtschaftsforum teil. Im Mittelpunkt der Diskussion stand, wie mittelständische Investitionen in Myanmar unterstützt und ausgebaut werden können.

Minister Müller bei seiner Rede vor deutschen und myanmarischen Wirtschaftsvertretern beim Wirtschaftsforum in Rangun.

Pressemitteilung vom 13.06.2016 |

Peking – Bundesminister Dr. Gerd Müller und der chinesische Handelsminister Gao Hucheng haben die Gründung eines Zentrums für nachhaltige Entwicklung in Peking verabredet und damit ein neues Kapitel in der Zusammenarbeit aufgeschlagen. Eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichneten beide Minister heute bei den deutsch-chinesischen Regierungsverhandlungen.

Minister Müller: "Mit der Gründung des Zentrums für nachhaltige Entwicklung starten wir eine neue Form der Kooperation mit China als globalem Entwicklungspartner. Gemeinsam wollen wir die Umsetzung der im vergangenen Jahr vereinbarten UN-Nachhaltigkeitsziele voranbringen, die wir uns im Weltzukunftsvertrag gegeben haben. Unser Ziel sind gemeinsame Standards für nachhaltiges Wirtschaften. Dabei geht es auch um den Schutz der globalen Güter und die Teilhabe und Entwicklung der armen und am wenigsten entwickelten Länder."

Sowohl China als auch Deutschland wollen die Umsetzung der in New York beschlossenen Nachhaltigkeitsziele während ihrer G20-Präsidentschaft zu einem Schwerpunkt machen. Deutschland übernimmt Ende des Jahres von China den G20-Vorsitz.

Noch in diesem Jahr und nach Gründung des Zentrums für nachhaltige Entwicklung wollen Deutschland und China gemeinsam Entwicklungsprojekte mit Partnerländern in Asien und Afrika umsetzen. Teil der Nachhaltigkeitspartnerschaft zwischen Deutschland und China sind auch weitere Fortschritte bei fairen Sozial- und Umweltstandards in der Textilindustrie. China ist der größte Textilproduzent weltweit.

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Asienreise von Bundesminister Müller im Juni 2016 nach China, Kambodscha und Myanmar

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