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Bundeshaushalt

Bundesminister Müller: Haushalt 2017 ist eine Investition in unsere Zukunft


Syrische Flüchtlingskinder in einer Schule im Libanon

Pressemitteilung vom 06.07.2016 |

Berlin – Mit dem heutigen Beschluss zum Regierungsentwurf für den Haushalt 2017 trägt das Bundeskabinett der wachsenden Rolle von Entwicklungspolitik bei der Bewältigung der weltweit großen Herausforderungen Rechnung. Der Etat des Entwicklungsministeriums steigt um rund 580 Millionen Euro auf nunmehr erstmals acht Milliarden Euro in der Ministeriumsgeschichte.

Bundesminister Müller: "Der heutige Kabinettsentwurf zum Haushalt zeigt: Entwicklungspolitik ist zunehmend gefordert, in Reaktion auf die weltweiten Flüchtlingskrisen und vor allem langfristig. Wir arbeiten für eine Welt ohne Hunger, schaffen Zukunftsperspektiven für junge Menschen in Afrika, durch Bildung und Ausbildung sowie neue Arbeitsplätze. Und wir leisten einen großen Beitrag dafür, dass die Pariser Klimaziele auch in den Entwicklungsländern erreicht werden können. Mit diesem Entwurf ist das BMZ gut gerüstet, um Entwicklung weltweit voranzubringen. Er ist eine Investition in unsere Zukunft."

Plafondsteigerung BMZ von 2009 bis Finanzplanung 2020 (Angaben in Milliarden Euro), Stand: 02.07.2016
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Plafondsteigerung BMZ von 2009 bis Finanzplanung 2020 (Angaben in Milliarden Euro), Stand: 02.07.2016

Seit Beginn der Legislaturperiode, also gegenüber dem Haushalt 2013, ist der BMZ-Etat insgesamt um rund 1,7 Milliarden Euro beziehungsweise rund 27 Prozent gewachsen.

Die zusätzlichen Mittel werden zu einem großen Teil für den Wiederaufbau in Krisengebieten eingesetzt. Das Cash-for-Work-Programm schafft zum Beispiel in der Region rund um Syrien Arbeit, gibt den Menschen neue Hoffnung und soll zugleich helfen, die zerstörte Infrastruktur wieder aufzubauen.


BMZ-Haushalt: Verwendung des Aufwuchses 2017 (580 Millionen Euro): 73 Millionen Euro (Europäischer Entwicklungsfond/Mehrausgaben), 215 Millionen Euro (Sonderinitiative Flucht/Cash for Work), 140 Millionen Euro (Infrastruktur/Wiederaufbau), 119 Millionen Euro (rechtliche Verpflichtungen in finanzieller Zusammenarbeit), 33 Millionen Euro (Sonstiges)
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BMZ-Haushalt: Verwendung des Aufwuchses 2017 (580 Millionen Euro): 73 Millionen Euro (Europäischer Entwicklungsfond/Mehrausgaben), 215 Millionen Euro (Sonderinitiative Flucht/Cash for Work), 140 Millionen Euro (Infrastruktur/Wiederaufbau), 119 Millionen Euro (rechtliche Verpflichtungen in finanzieller Zusammenarbeit), 33 Millionen Euro (Sonstiges)

Das BMZ sorgt vor allem langfristig für eine nachhaltige Entwicklung; Afrika ist dabei der Hauptschwerpunkt. Die großen Herausforderungen dieses Kontinents machen deutlich, dass der Beitrag der deutschen Entwicklungszusammenarbeit zukünftig noch stärker gefragt wird. Afrika braucht Infrastruktur, Bildung, Beschäftigung und Wirtschaftsentwicklung. Afrikas Menschen brauchen eine Zukunftsperspektive in ihrer Heimat. Im Jahr 2050 werden 20 Prozent der Weltbevölkerung Afrikaner sein und nur fünf Prozent Europäer. Der Klimawandel gefährdet zudem die Lebensgrundlagen von Millionen von Menschen auch in Afrika und führt zu neuen Migrationsursachen.


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