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Algerien

Bildung für Afrika

Bundesminister Gerd Müller besucht das Institut für Wasser, Energie und Klimawandel der Panafrikanischen Universität (PAUWES) in Tlemcen, Algerien

28.02.2016 |

Aktuell weist Afrika weltweit die niedrigsten Einschreibequoten an Hochschulen auf und hat den geringsten Anteil an Wissenschaftlern. Talentierte Nachwuchsforscher verlassen auf der Suche nach guten Rahmenbedingungen für Wissenschaft und Forschung häufig den Kontinent und kehren nicht zurück. Die Afrikanische Union (AU) hat deshalb 2008 die Gründung einer Panafrikanischen Netzwerkuniversität (PAU) beschlossen. Die PAU besteht aus fünf thematischen Instituten an Standorten in Nord-, West-, Ost-, Süd- und Zentralafrika.

Bundesminister Dr. Gerd Müller hat das Institut für Wasser, Energie und Klimawandel der Panafrikanischen Universität (PAUWES) in Tlemcen, Algerien besucht. Deutschland unterstützt den kontinentalen Aufbau der Panafrikanischen Universität und insbesondere des Instituts in Algerien. Der Studienbetrieb ist angelaufen, insgesamt 74 Master-Studenten aus 17 afrikanischen Ländern studieren derzeit am PAUWES-Institut.

Menschen eine Perspektive in ihren Heimatländern zu bieten, ist auch zentrales Ziel der deutschen entwicklungspolitischen Zusammenarbeit mit Algerien. Dafür werden beispielsweise Unternehmen gefördert, um Arbeitsplätze vor allem im Umweltsektor zu schaffen. Minister Müller hob ausdrücklich das Engagement auch deutscher Privatunternehmen hervor, die vor Ort zur Ausbildung und Beschäftigungsförderung beitragen.

Minister Müller: "Das Mittelmeer soll Europa und Afrika wirtschaftlich verbinden. Dafür sind mehr Handel und Investitionen unabdingbar." Algerien ist wichtiger Partner Deutschlands auf dem afrikanischen Kontinent, in der Region und als Nachbar Europas. Neben dem PAUWES-Institut liegen die Schwerpunkte der deutsch-algerischen Entwicklungszusammenarbeit auf Umweltpolitik sowie auf dem Schutz und der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen.

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