Hauptinhalt

Perspektiven schaffen

Weltbank investiert 75 Milliarden US-Dollar in ärmsten Ländern

Deutschland viertgrößter Geber


Pressemitteilung vom 15.12.2016 |

Yogyakarta – Die Verhandlungen über die 18. Wiederauffüllung des Fonds der Weltbank für die ärmsten Länder sind erfolgreich abgeschlossen worden. Die Internationale Entwicklungsorganisation (IDA) wird in den kommenden drei Jahren über 75 Milliarden US-Dollar in die Entwicklung der ärmsten Länder investieren. Das ist rund die Hälfte mehr als in den letzten drei Jahren.

Bundesminister Dr. Gerd Müller: "Uns ist gelungen, die Weltbank in den ärmsten Ländern deutlich schlagkräftiger aufzustellen. Gemeinsam schaffen wir Perspektiven für die Menschen in Armut: Mit Jobs, Klimaschutz, der Bekämpfung von Fluchtursachen. Wir haben eine neue Dimension der Zusammenarbeit mit Afrika vereinbart."

Deutschland hat in den Verhandlungen wichtige Forderungen durchgesetzt. Die Internationale Entwicklungsorganisation wird in den kommenden drei Jahren ihr Engagement in der Fluchtursachenbekämpfung ausbauen, mehr private Investitionen und Ausbildung fördern, mehr in den Klimaschutz investieren und einen Schwerpunkt auf Afrika legen:

IDA wird sein Engagement in fragilen Staaten auf rund 14 Milliarden US-Dollar verdoppeln. Ein Schwerpunkt ist hier die Fluchtursachenbekämpfung. Drei Milliarden US-Dollar werden in einer Reserve für die Krisenreaktion bereitgehalten, doppelt so viel wie zuvor.

Der Fonds wird Länder, die Flüchtlinge aufnehmen, mit zwei Milliarden US-Dollar unterstützen. Für den Wiederaufbau von Syrien soll eine Milliarde US-Dollar bereitgestellt werden, sollte es zu einem Ende des Konflikts kommen.

Private Investitionen in den ärmsten Ländern wird die Weltbank durch Garantien, Risikoübernahme und Lokalwährungskredite mit zweieinhalb Milliarden US-Dollar fördern.

Die Klimainvestitionen werden auf rund 20 Milliarden US-Dollar fast verdreifacht.

IDA wird über 60 Prozent seiner Mittel in Afrika investieren.

Deutschland trägt als viertgrößter Geber der Internationalen Entwicklungsorganisation über einen Zeitraum von sieben Jahren insgesamt rund 1,6 Milliarden Euro für die 18. Wiederauffüllung des Fonds bei.

Kurzlink zu dieser Meldung



 

Kommentar schreiben

Wir bitten um Verständnis dafür, dass Ihre Kommentare aus technischen Gründen zeitlich verzögert online erscheinen. Bitte beachten Sie zudem unsere Netiquette.

* Diese Felder sind Pflichtangaben



Weitere Informationen

BMZ-Presseservice

Journalistinnen und Journalisten können sich hier in den BMZ-Presseverteiler aufnehmen lassen.

Informationen

Lexikon der Entwicklungspolitik

Fenster schließen

 

Seite teilen

BMZ-Adventskalender 2017

Gewinnen Sie 24 Einblicke in die deutsche Entwicklungszusammenarbeit und mit etwas Glück eine Überraschung!

Hier geht es zum BMZ-Adventskalender 2017!