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Verhaltenskodizes

Weltbank mit neuen Umwelt- und Sozialstandards für Entwicklungsvorhaben


Mitarbeiter einer Pharmafirma in der Demokratischen Republik Kongo bei der Herstellung von Medikamenten zur Behandlung von Malaria

05.08.2016 |

Berlin – Der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Silberhorn hat die Entscheidung der Weltbank für neue Umwelt- und Sozialstandards begrüßt, an denen Deutschland aktiv mitgewirkt hat: "Die neuen Umwelt‐ und Sozialstandards sind ein großer Fortschritt. Gegenüber den gegenwärtigen Standards konnten die Schutzrechte durch die Aufnahme bisher unberücksichtigter Bereiche bedeutend erweitert werden."

Neu hinzugekommen sind beispielsweise Arbeits- und Sozialrechte, Nicht-Diskriminierungsklauseln und der Schutz von gefährdeten Gruppen. Darüber hinaus wurden der Klimaschutz, Ressourceneffizienz und der Schutz der öffentlichen Gesundheit aufgenommen. Die bisherigen Standards sind Ende der neunziger Jahre entstanden. Sie mussten dringend reformiert werden, um den aktuellen Herausforderungen gerecht zu werden, zum Beispiel beim Klimaschutz. Die neuen Vorschriften sollen helfen, Vorhaben besser und wirksamer zu machen und etwaige negative soziale und ökologische Effekte zu vermeiden oder zumindest zu minimieren.

"Die neuen Standards sind ein guter Kompromiss zwischen 189 Anteilseignern. Jetzt ist es an der Zeit, sich an die Umsetzung zu machen. Bessere und wirksamere Projekte brauchen wir in der Praxis, nicht nur auf Papier", sagte Thomas Silberhorn.

Die Verhandlungen haben fast vier Jahre gedauert. Alle Beteiligten – Partnerländer, Nichtregierungsorganisationen, Interessenvertreter wie zum Beispiel von indigenen Völkern – wurden an den Beratungsrunden umfassend und transparent beteiligt.

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