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Osteuropa

Wirtschaft als starker Partner für Entwicklung

Hans-Joachim Fuchtel in Moldau und Ukraine


Ein Einkaufszentrum in der moldauischen Hauptstadt Chisinau

Pressemitteilung vom 18.04.2016 |

Chisinau/Republik Moldau – Parlamentarischer Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel setzt auf Investitionen in die Wirtschaft und kommunale Kooperation in den Staaten in Osteuropa. Diese Themen stehen im Mittelpunkt seiner Reise in die Republik Moldau und in die Ukraine, die am heutigen Montag in Chisinau beginnt.

Zum Auftakt erklärt Hans-Joachim Fuchtel: "Die Menschen in Moldau und in der Ukraine brauchen gerade angesichts der derzeit schwierigen wirtschaftlichen Lage eine Zukunftsperspektive in ihren Heimatländern. Wir wollen sie darin unterstützen, wirtschaftliches Wachstum und verbesserte Lebensbedingungen zu erreichen. Dies können wir nur gemeinsam mit der Wirtschaft und den Regierungen als starke Partner umsetzen. Nur so wird es uns gelingen, die Menschen in den Ländern von der verstärkten Zusammenarbeit mit Europa und der europäischen Idee zu überzeugen."

So hat Staatssekretär Fuchtel in Moldau einen von der deutschen Entwicklungspolitik geförderten Bordnetzhersteller für die Automobilindustrie besucht, die Firma Introscop. Es ist eines der wenigen moldauischen Unternehmen, das die Neuausrichtung auf internationale Märkte erfolgreich bewältigt hat und damit zu einem der aussichtsreichsten international aufgestellten Unternehmen des Landes aufgestiegen ist. Die Firma ist ein gutes Beispiel dafür, wie die deutsche Entwicklungspolitik Unternehmen bei der Suche nach neuen Auftraggebern unterstützt und damit zur Schaffung neuer Arbeitsplätze beiträgt.

Auch soziale Projekte stehen auf dem Programm: So wird Hans-Joachim Fuchtel eine Schule für Kinder mit geistigen Behinderungen eröffnen, die von der deutschen Zusammenarbeit gefördert wurde. Die Schule setzt ein Zeichen für Chancengleichheit, gute Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten auch für diejenigen, die benachteiligt sind.

In der Ukraine wird der Parlamentarische Staatssekretär mehrere Projekte der Entwicklungszusammenarbeit besichtigen. Vorgesehen ist außerdem ein dem Austausch mit ukrainischen Studierenden und Gespräche mit mittelständischen Unternehmern. Im Zentrum steht allerdings die Zusammenarbeit von Kommunen und Zivilgesellschaft (Know-how-Partnerschaften) im Rahmen einer Kommunalkonferenz in Lemberg, die Fuchtel eröffnen wird. "Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Regierungsneubildung bleibt die wichtigste Erwartung der Bundesregierung an die ukrainische Seite, dass am konsequenten Reformkurs festgehalten wird", so Fuchtel. "Gerade in den Bereichen Dezentralisierung, Abbau von Bürokratie und Korruptionsbekämpfung hoffen wir auf entschiedene Fortschritte der neuen Regierung." In beiden Ländern führt Staatssekretär Fuchtel daher auch zahlreiche politische Gespräche, in der Republik Moldau unter anderem mit dem Premierminister, dem Wirtschaftsminister sowie führenden Oppositionellen und in der Ukraine mit Vertretern der ukrainischen Regierung und Kommunalpolitikern.

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