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Reise nach Kosovo und Serbien

Zustrom von Asylbewerbern aus den Balkan-Staaten stoppen – Wirtschafts- und Bildungsperspektiven vor Ort stärken


Reise von Bundesminister Müller nach Kosvo und Serbien im Mai 2015: Ankunft auf dem Flughafen Pristina
Bildergalerie öffnen gallery26530175_2../../../../../mediathek/bildergalerien/20150528_Ministerreise_Kosovo_Serbien/kosovo_0020_thumb.jpgThomas Trutschel/photothek.net Bildergalerie öffnen

Reise von Bundesminister Müller nach Kosvo und Serbien im Mai 2015: Ankunft auf dem Flughafen Pristina

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Blick auf ein Braunkohlekraftwerk in Pristina. Einer der Schwerpunkte der deutsch-kosovarischen Zusammenarbeit ist die Modernisierung der Energieversorgung.

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Bundesentwicklungsminister Gerd Müller trifft den Premierminister der Republik Kosovo, Isa Mustafa.

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Neubaugebiet am Stadtrand von Pristina. Deutschland unterstützt ein Rückkehrerprogramm für Menschen aus dem Kosovo.

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Bundesminister Müller auf einer Pressekonferenz mit dem Finanzminister der Republik Kosovo, Avdullah Hoti

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Schild in der Berufsschule Shtjefen Gjecovi in Pristina. Die Verbesserung der beruflichen Ausbildung und die Schaffung von Arbeitsplätzen sind wichtige Themen in der deutsch-kosovarischen Zusammenarbeit.

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In der Berufsschule Shtjefen Gjecovi werden mit deutscher Unterstützung Kfz-Mechanikerinnen und -Mechaniker ausgebildet.

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Das BMZ fördert im Kosovo kleine und mittlere Unternehmen und eine praxisnahe berufliche Ausbildung, um die Perspektiven junger Menschen angesichts der hohen Jugendarbeitslosigkeit zu verbessern.

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Minister Müller bei einem Empfang der deutschen Botschaft

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Besuch bei der KFOR in Pristina: Minister Müller im Gespräch mit Generalleutnant Hans-Werner Fritz, Befehlshaber des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr.

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Minister Müller eröffnet zusammen mit dem kosovarischen Minister für Arbeit und soziale Wohlfahrt, Arban Abrashi, den Deutschen Informationspunkt für Migration, Ausbildung und Karriere (DIMAK) in Pristina, Kosovo.

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Eine Mitarbeiterin des Deutschen Informationspunkts für Migration, Ausbildung und Karriere (DIMAK) berät einen jungen Kosovaren im neu eröffneten Informationsbüro in Pristina.

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Bundesentwicklungsminister Gerd Müller wird bei seiner Ankunft auf dem Flughafen Belgrad vom deutschen Botschafter Heinz Wilhelm begrüßt.

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Bundesminister Müller begrüßt Schüler der Gewerbeschule Pecinci in Serbien in der lokalen Niederlassung der Firma Bosch.

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Bundesminister Müller besuchte während seiner Reise in Serbien ein Roma-Lager in Belgrad und zeigte sich schockiert von den Zuständen: "Eine Elendssiedlung mitten in Europa - Zustände, die schlimmer sind als in einem afrikanischen Flüchtlingslager, das ist inakzeptabel".

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Bei einem Besuch eines Kinder- und Jugendzentrums informiert sich Bundesentwicklungsminister Gerd Müller über die Lage der Roma in Serbien.

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Bundesminister Müller eröffnet zusammen mit dem serbischen Premierminister Aleksandar Vučić eine Konferenz zu 15 Jahren deutsch-serbischer Entwicklungszusammenarbeit.

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Bundesentwicklungsminister Gerd Müller spricht bei einer Konferenz zu 15 Jahren deutsch-serbischer Entwicklungszusammenarbeit und der Initiative für Nachhaltiges Wachstum und Beschäftigung.

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Zum Abschluss seiner Reise trifftf Minister Müller in Belgrad Frau Ružica Djindjić und Alumni des Zoran-Djindjić-Stipendiatenprogramms der Deutschen Wirtschaft für den Westbalkan.

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Reise von Bundesminister Müller nach Kosvo und Serbien im Mai 2015: Ankunft auf dem Flughafen Pristina

Blick auf ein Braunkohlekraftwerk in Pristina. Einer der Schwerpunkte der deutsch-kosovarischen Zusammenarbeit ist die Modernisierung der Energieversorgung.

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller trifft den Premierminister der Republik Kosovo, Isa Mustafa.

Neubaugebiet am Stadtrand von Pristina. Deutschland unterstützt ein Rückkehrerprogramm für Menschen aus dem Kosovo.

Bundesminister Müller auf einer Pressekonferenz mit dem Finanzminister der Republik Kosovo, Avdullah Hoti

Schild in der Berufsschule Shtjefen Gjecovi in Pristina. Die Verbesserung der beruflichen Ausbildung und die Schaffung von Arbeitsplätzen sind wichtige Themen in der deutsch-kosovarischen Zusammenarbeit.

In der Berufsschule Shtjefen Gjecovi werden mit deutscher Unterstützung Kfz-Mechanikerinnen und -Mechaniker ausgebildet.

Das BMZ fördert im Kosovo kleine und mittlere Unternehmen und eine praxisnahe berufliche Ausbildung, um die Perspektiven junger Menschen angesichts der hohen Jugendarbeitslosigkeit zu verbessern.

Minister Müller bei einem Empfang der deutschen Botschaft

Besuch bei der KFOR in Pristina: Minister Müller im Gespräch mit Generalleutnant Hans-Werner Fritz, Befehlshaber des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr.

Minister Müller eröffnet zusammen mit dem kosovarischen Minister für Arbeit und soziale Wohlfahrt, Arban Abrashi, den Deutschen Informationspunkt für Migration, Ausbildung und Karriere (DIMAK) in Pristina, Kosovo.

Eine Mitarbeiterin des Deutschen Informationspunkts für Migration, Ausbildung und Karriere (DIMAK) berät einen jungen Kosovaren im neu eröffneten Informationsbüro in Pristina.

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller wird bei seiner Ankunft auf dem Flughafen Belgrad vom deutschen Botschafter Heinz Wilhelm begrüßt.

Bundesminister Müller begrüßt Schüler der Gewerbeschule Pecinci in Serbien in der lokalen Niederlassung der Firma Bosch.

Bundesminister Müller besuchte während seiner Reise in Serbien ein Roma-Lager in Belgrad und zeigte sich schockiert von den Zuständen: "Eine Elendssiedlung mitten in Europa - Zustände, die schlimmer sind als in einem afrikanischen Flüchtlingslager, das ist inakzeptabel".

Bei einem Besuch eines Kinder- und Jugendzentrums informiert sich Bundesentwicklungsminister Gerd Müller über die Lage der Roma in Serbien.

Bundesminister Müller eröffnet zusammen mit dem serbischen Premierminister Aleksandar Vučić eine Konferenz zu 15 Jahren deutsch-serbischer Entwicklungszusammenarbeit.

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller spricht bei einer Konferenz zu 15 Jahren deutsch-serbischer Entwicklungszusammenarbeit und der Initiative für Nachhaltiges Wachstum und Beschäftigung.

Zum Abschluss seiner Reise trifftf Minister Müller in Belgrad Frau Ružica Djindjić und Alumni des Zoran-Djindjić-Stipendiatenprogramms der Deutschen Wirtschaft für den Westbalkan.

28.05.2015 |

Belgrad/Pristina – Angesichts des Zustroms von Asylbewerbern aus den Balkan-Staaten hat Bundesminister Dr. Gerd Müller ein klares Signal zur Stärkung der Wirtschafts- und Bildungs-Perspektiven vor Ort gesetzt.

Am zweiten Tag seiner Kosovo- und Serbien-Reise mit einer Wirtschaftsdelegation sagte der Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung: "Monatlich kehren tausende Menschen ihrer Heimat den Rücken, weil sie falschen Versprechungen folgen. Über 99 Prozent der Asylanträge werden jedoch abgelehnt. Unsere Aufgabe ist es, unsere Wirtschafts- und Entwicklungszusammenarbeit mit den Balkan-Staaten so zu gestalten, dass vor allem die vielen jungen arbeitslosen Menschen eine Zukunftsperspektive haben. Deshalb verstärken wir unsere Anstrengungen im Bereich der praktischen beruflichen Bildung und bei der Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen."

Sowohl in Pristina als auch in Belgrad führte Minister Müller Gespräche mit den Regierungschefs und Kabinettsmitgliedern und bestätigte die Fortsetzung der Wirtschafts- und Entwicklungszusammenarbeit im Umfang von über 100 Millionen Euro.

Minister Müller: "Öffentliche Entwicklungsgelder sind gut, um Impulse zu setzen. Noch wirkungsvoller sind private Investitionen in den Balkan-Staaten." Müller appellierte an die mitgereisten Wirtschaftsvertreter, ihr Engagement auszubauen und die Chancen in Kosovo und Serbien beim Aufbau von Standorten, die gerade einmal zwei Flugstunden von Deutschland entfernt liegen, zu nutzen.

Gemeinsam mit dem kosovarischen Arbeitsminister Arban Abrashi eröffnet Bundesentwicklungsminister Müller im Zentrum Pristinas ein von Deutschland finanziertes Migrations- und Informationszentrum (DIMAK).

Im Zentrum Pristinas eröffnete Minister Müller am Vormittag ein von Deutschland finanziertes Migrations- und Informationszentrum, in dem sich Bürgerinnen und Bürger über Existenzgründungen und wirtschaftliche Fördermöglichkeiten sowie über legale Arbeitsmigration informieren können. Zuvor besuchte Minister Müller das KFOR-Hauptquartier. Der Kommandant der Kosovo Forces, Major-General Figliuolo, und der Befehlshaber des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr, Generalleutnant Hans-Werner Fritz, gaben einen aktuellen Stand über den KFOR-Einsatz und die Arbeit der knapp 700 deutschen Soldaten.

Nach dem Besuch in einem Werk der Firma Bosch mit rund 450 Arbeitsplätzen informierte sich der Minister in einer von Deutschland mitfinanzierten Berufsschule, in der Industriemechaniker ausgebildet werden. Um Schulbildung für regelmäßig rund 100 Roma-Kinder ging es am Nachmittag bei Gesprächen in einer Roma-Siedlung. Zum Abschluss seines Besuches wird Bundesminister Müller zusammen mit dem serbischen Premierminister Aleksandar Vučić eine Konferenz zu 15 Jahren deutsch-serbischer Entwicklungszusammenarbeit eröffnen und die deutsch-serbische Initiative für nachhaltiges Wachstum und Beschäftigung vorstellen. In diesem Rahmen sind auch Gespräche mit Vertretern des Zoran Djindjić Stipendienprogramms der Deutschen Wirtschaft für den Westbalkan vorgesehen.


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Lexikon der Entwicklungspolitik

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