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Gipfelerklärung von Elmau

So viel Entwicklungspolitik war nie


Bundesentwicklungsminister Müller mit der liberianischen Staatspräsidentin Ellen Johnson Sirleaf bei der Kundgebung "United against Poverty" auf dem Königsplatz in München
Bildergalerie öffnen gallery26575520_2../../../../../mediathek/bildergalerien/20150608_Minister_Muenchen_G7/Elmau_0005_thumb.jpgMichael Gottschalk/photothek.net Bildergalerie öffnen

Bundesentwicklungsminister Müller mit der liberianischen Staatspräsidentin Ellen Johnson Sirleaf bei der Kundgebung "United against Poverty" auf dem Königsplatz in München

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Gemeinsam mit Freiwilligen der Organisation ONE unterstützen Bundesminister Müller und die liberianische Präsidentin Johnson Sirleaf die Forderung nach der Stärkung der Rechte von Frauen und Mädchen.

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Liberia's Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf und Bundesminister Gerd Müller treten gemeinsam bei der Kundgebung "United against Poverty – Gemeinsam gegen Armut" in München auf.

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Bühnenprogramm während der Kundgebung "United against Poverty – Gemeinsam gegen Armut"

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Prominente Unterstützung für die Kampagne zur Bekämpfung der Armut bekamen Bundesminister Gerd Müller und der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Silberhorn unter anderem von der Schauspielerin Michaela May.

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Mehrere tausend Teilnehmer folgten dem Aufruf von Nichtregierungsorganisationen wie der Welthungerhilfe, World Vision, Global Citizen, Plan Deutschland und ONE, um gemeinsam für einen verstärkten Kampf gegen Armut und Hunger zu demonstrieren.

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Am Abend traf Bundesminister Müller mit mehreren afrikanischen Staatsgästen zusammen, hier mit dem senegalesischen Präsidenten Macky Sall.

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Auch der UN-Generalsekretär Ban Ki-moon und seine Ehefrau Yoo Soon-taek nahmen an dem Empfang für die Staats- und Regierungsschefs der Outreach-Staaten in München teil.

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Bundesminister Müller mit Nikosazana Zuma, Kommisionsvorsitzende der Afrikanischen Union

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Bundesentwicklungsminister Gerd Müller, der neugewählte nigerianische Präsident Muhammadu Buhari und Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier

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Bundesentwicklungsminister Müller mit der liberianischen Staatspräsidentin Ellen Johnson Sirleaf bei der Kundgebung "United against Poverty" auf dem Königsplatz in München

Gemeinsam mit Freiwilligen der Organisation ONE unterstützen Bundesminister Müller und die liberianische Präsidentin Johnson Sirleaf die Forderung nach der Stärkung der Rechte von Frauen und Mädchen.

Liberia's Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf und Bundesminister Gerd Müller treten gemeinsam bei der Kundgebung "United against Poverty – Gemeinsam gegen Armut" in München auf.

Bühnenprogramm während der Kundgebung "United against Poverty – Gemeinsam gegen Armut"

Prominente Unterstützung für die Kampagne zur Bekämpfung der Armut bekamen Bundesminister Gerd Müller und der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Silberhorn unter anderem von der Schauspielerin Michaela May.

Mehrere tausend Teilnehmer folgten dem Aufruf von Nichtregierungsorganisationen wie der Welthungerhilfe, World Vision, Global Citizen, Plan Deutschland und ONE, um gemeinsam für einen verstärkten Kampf gegen Armut und Hunger zu demonstrieren.

Am Abend traf Bundesminister Müller mit mehreren afrikanischen Staatsgästen zusammen, hier mit dem senegalesischen Präsidenten Macky Sall.

Auch der UN-Generalsekretär Ban Ki-moon und seine Ehefrau Yoo Soon-taek nahmen an dem Empfang für die Staats- und Regierungsschefs der Outreach-Staaten in München teil.

Bundesminister Müller mit Nikosazana Zuma, Kommisionsvorsitzende der Afrikanischen Union

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller, der neugewählte nigerianische Präsident Muhammadu Buhari und Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier

Pressemitteilung vom 08.06.2015 |

Berlin – Als ein starkes Zeichen für die Entwicklungspolitik hat Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, die Gipfelergebnisse von Elmau bewertet.

Minister Müller: "So viel Entwicklungspolitik war nie. In Elmau hat Deutschland als G7-Vorsitzender gezeigt, dass wir reichen Länder unseren Teil der Verantwortung übernehmen. Wir gestalten die Rahmenbedingungen für die Zukunft unseres Planeten – das entspricht unserem Verständnis einer neuen Entwicklungspolitik, die bei der Gestaltung unserer globalen Zukunftsherausforderungen eine immer zentralere Rolle einnimmt. Vom Klimawandel über eine Welt ohne Hunger bis hin zu einer gerechten Gestaltung der Globalisierung – das sind die zentralen Überlebensfragen der Menschheit, für die Elmau wichtige Vorgaben setzt."

Die Gipfelerklärung von Elmau enthalte viele starke Impulse für die UN-Konferenzen in diesem Jahr, so Müller weiter. Die Erklärung sei damit eine wichtige Grundlage für die kommenden Entscheidungen über eine neue Entwicklungsfinanzierung, den angestrebten Weltzukunftsvertrag für eine nachhaltige Entwicklung und den Klimagipfel. Wichtige Signale setze die Erklärung auch bei der Hungerbekämpfung. "Eine Welt ohne Hunger bis 2030 ist möglich", so Minister Müller.

Erstmals auf einer G7-Agenda war das Thema nachhaltige Lieferketten. Minister Müller: "Damit schlagen wir im Entwicklungsjahr 2015 einen wichtigen Bogen zwischen den Lebensbedingungen in den Entwicklungsländern und unserem Konsumverhalten in den reichen Industriestaaten. Mit dem vom BMZ ins Leben gerufenen Textilbündnis setzen wir einen völlig neuen Ansatz, der international auf großes Interesse stößt. Menschenwürdige Arbeit und nachhaltige Produktion müssen weltweit Standard werden." Die G7 wollen jetzt entsprechende Bündnisse in ihren Ländern aufbauen. Zur Umsetzung treffen sich die G7-Entwicklungs- und Arbeitsminister bereits im Oktober in Berlin.

In Gesprächen mit der Staatspräsidentin Liberias, Ellen Johnson Sirleaf, und den Staatspräsidenten aus Nigeria und Senegal, Muhammadu Buhari und Macky Sall sowie der Vorsitzenden der afrikanischen Union, Nikosazana Dlamini-Zuma, verabredete Minister Müller am Rande des Gipfels bereits konkrete Schritte zur Umsetzung der Gipfelvereinbarungen in den Bereichen Ernährungssicherung, Klimawandel, Gesundheit, Stärkung der Frauen, vor allem im Ausbildungsbereich, sowie erneuerbare Energien.

Als Lehre aus der Ebola-Krise wird sich auch das Entwicklungsministerium noch stärker beim Aufbau von Gesundheitssystemen in seinen Partnerländern einbringen, zum Beispiel bei der Ausbildung in Gesundheitsberufen und der medizinischen Versorgung in Liberia, das die Ebola-Krise gerade überwunden hat. Zentraler Teil des G7-Gesundheitspaketes ist die globale Impfallianz Gavi, mit der Dank der erfolgreichen Wiederauffüllungskonferenz in Berlin weitere über 300 Millionen Kinder weltweit geimpft werden können.

Wichtige Vereinbarungen zum Stopp des Klimawandels enthält die Gipfelerklärung auch bei der Förderung von erneuerbaren Energien in Afrika. "Wir machen die Energiewende in Afrika möglich. Die G7 investieren in eine erneuerbare Energiekapazität, die zehn großen Kohlekraftwerken entsprechen würde", so Minister Müller. Außerdem stehe mit dem Green Climate Fund erstmals ein innovativer Fonds zum Beispiel für Aufforstungsprogramme des tropischen Regenwalds zur Verfügung. Für die vom Klimawandel am stärksten betroffenen Entwicklungsländer stellen die G7 zusätzliche Mittel für eine schnelle Hilfe bei Flutschäden oder Ernteausfällen zur Verfügung. Bis 2020 können sich weitere 400 Millionen Menschen gegen Klimarisiken versichern. 90 Prozent der globalen Klimamittel der Bundesregierung werden vom BMZ umgesetzt.

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Lexikon der Entwicklungspolitik

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