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G7

Vorbereitung auf den Weltklima-Gipfel: G7-Workshop zur Klimafinanzierung


22.04.2015 |

Bei der Abendveranstaltung anlässlich eines Arbeitstreffens auf Abteilungsleiterebene der G7 hat der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Thomas Silberhorn, die besondere Rolle Deutschlands in der internationalen Klimazusammenarbeit und die G7-Klimainitiativen hervorgehoben.

Dabei betonte er die Bedeutsamkeit des Wandels von nicht erneuerbaren Energien hin zu erneuerbaren Energien für Industrienationen sowie Schwellen- und Entwicklungsländer. Aufgrund seiner Vorreiterrolle läge es in der Verantwortung Deutschlands, einerseits die ehrgeizigen Ziele zur umwelt- und klimafreundlichen Energiegewinnung zu erreichen und andererseits weitere Unterstützung für den Aufbau von erneuerbaren Energien in Schwellen- und Entwicklungsländern zu leisten.

Außerdem müsse man Privatinvestitionen für Klimatechnologien weiter anregen und an der Etablierung von Klimarisikoversicherungen arbeiten. Diese helfen den Menschen, die von Naturkatastrophen betroffen sind und wenig Eigenkapital haben. All das sei ein wichtiger Schritt, um die Lebensgrundlage heute und in Zukunft zu sichern.

Insgesamt hat die Bundesregierung 2013 knapp zwei Milliarden Euro für internationale Klimafinanzierung zugesagt; etwa 90 Prozent dieser Mittel stammen aus dem Budget des BMZ.

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