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Youth Leadership Camp

Sport für Entwicklung: Junge Multiplikatoren in Berlin


Der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Silberhorn begrüßt Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Youth Leadership Camps 2015 in Berlin.

22.04.2015 |

Berlin – Wie kann man Sport als Motor und Impulsgeber für die Entwicklung von Ländern nutzen? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Youth Leadership Camps, das in diesem Jahr zum 15. Mal stattfand, diesmal in Berlin. Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Thomas Silberhorn, und Willi Lemke, Sonderberater des UN-Generalsekretärs für Sport im Dienste von Entwicklung und Frieden, empfingen in diesem Rahmen am 22. April die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des vom BMZ unterstützten Camps.

Der Parlamentarische Staatssekretär unterstrich in seiner Begrüßung die Bedeutung des Themas Sport in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit: "Wir sind davon überzeugt, dass Sport und körperliche Aktivität Schlüsselkomponenten für das Erreichen von Entwicklungszielen sind. Sport hat nicht nur soziales, sondern auch wirtschaftliches und politisches Potenzial. Er unterstützt unter anderem Bildung, Gesundheit, Wachstum, Demokratie, Frieden, Inklusion und Teilhabe. Und deswegen wollen wir den Sport weiterhin als Instrument der Entwicklungszusammenarbeit stärken", so Thomas Silberhorn.

Der Parlamentarische Staatssektretär Thomas Silberhorn (rechts) mit Willi Lemke, Sonderberater des UN-Generalsekretärs für Sport im Dienste von Entwicklung und Frieden, beim Youth Leadership Camp 2015 in Berlin

Zu Gast beim diesjährigen Camp waren 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 16 Ländern Afrikas, Asiens, Europas und dem Nahen Osten. Veranstaltet wird das Youth Leadership Camp vom United Nations Office on Sport for Development and Peace (UNOSDP). Es bietet jungen Menschen aus Entwicklungsländern die Möglichkeit, sich weiterzubilden, um Sport noch effektiver als Mittel zur positiven Veränderung in ihren Gemeinden zu nutzen. Dabei treffen die engagierten jungen Menschen aus aller Welt auch auf hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Sport, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Themen waren diesmal beispielsweise die Integration von Menschen mit Behinderungen oder die Gleichberechtigung von Mädchen und Frauen im Sport.

Shabana Saldali, eine afghanische Camp-Teilnehmerin: "Durch den Austausch mit inspirierenden Gleichgesinnten aus der ganzen Welt und dem Aufenthalt im friedlichen Deutschland ist mir bewusst geworden, wie wichtig es ist, Sport als Instrument zu nutzen. Ich möchte mittels Sport einen Beitrag dazu leisten, Menschen zu sensibilisieren und Konflikte zu lösen. Auch liegt mir am Herzen, die Rolle der Frau über den Sport zu stärken."


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