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Gesundheit

Kampf gegen Ebola: Minister Müller stockt Mittel auf 10 Millionen Euro auf


12.09.2014 |

Berlin – Angesichts der weiteren Aus­brei­tung der Ebola-Virus­krank­heit in mehreren afrika­nischen Staaten ver­zehn­facht das BMZ die Mittel für den Kampf gegen die Krank­heit von bis­lang einer auf nun 10 Mil­lio­nen Euro. Die Zusage wird der Welt­gesund­heits­orga­ni­sa­tion (WHO) für Sofort­maß­nahmen zur Ver­fügung gestellt.

Bun­des­mi­nis­ter Gerd Müller: "Die Situation hat sich drama­tisch ver­schlimmert und droht außer Kontrolle zu geraten. Des­wegen müssen wir hier schnell und akut unter­stützen. Mit den zusätz­lichen Mitteln sollen die Maß­nahmen vor Ort besser koordi­niert werden, das beginnt ganz praktisch bei­spiels­weise mit der Frage, wie die Kranken mit Medi­kamenten versorgt werden können.

Vor allem aber sollen die zusätz­lichen Gelder dazu dienen, weiteres quali­fi­zier­tes medi­zi­ni­sches Personal für die Behand­lung von Ebola-Kranken finan­zieren zu können.

Als inter­natio­nale Gemein­schaft sind wir zudem gefordert, den Luft­trans­port sicher­zu­stellen: Wir müssen medi­zi­ni­sches Personal in die ent­sprechenden Länder bringen und zugleich sicher­stellen, dass wir sie im Not­fall auf dem schnell­sten Weg wieder aus­fliegen und ihnen die best­mögliche medi­zinische Ver­sor­gung gewähr­leisten können.

Gleichzeitig lehrt uns die aktuelle Epidemie aber: Um plötzliche Ausbrüche von Infek­tionen zu bewältigen, sind starke Gesund­heits­systeme erforderlich. Genau dies ist unser Ansatz im im Gesund­heits­sektor. Jahr für Jahr investieren wir in diesem Bereich 700 Millionen Euro."

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Lexikon der Entwicklungspolitik

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