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Nachhaltige Textilien

Friedensnobelpreisträger Kailash Satyarthi will Textilbündnis unterstützen


Bundesentwicklungsminister Gerd Müller mit dem Friedensnobelpreisträger 2014, Kailash Satyarthi aus Indien (links), und dem Friedensnobelpreisträger 2006, Muhammad Yunus aus Bangladesch (rechts)

16.10.2014 |

Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller hat heute bei einer Veranstaltung der Robert Bosch Stiftung gleich zwei Nobelpreisträger getroffen. Den frisch gekürten Kailash Satyarthi aus Indien und Muhammad Yunus aus Bangladesch, Begründer des Mikrofinanz-Gedankens, der dafür 2006 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde. Kailash Satyarthi, dessen Leben ganz im Zeichen des Kampfes gegen Kinderarbeit steht, gratulierte Minister Müller zu dem heute auf den Weg gebrachten Bündnis für nachhaltige Textilien und bot spontan seine Unterstützung an.

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller mit dem Friedensnobelpreisträger 2014, Kailash Satyarthi aus Indien

Er sei überzeugt, das Ende von Kindersklaverei und Kinderarbeit noch zu erleben, sagte Satyarthi. Dazu werde auch die Initiative des Entwicklungsministers einen herausragenden Beitrag leisten. Neben verbesserten Arbeitsstandards sei Bildung ein entscheidender Schlüssel, um Kinder und ihre Familien aus dem Teufelskreis zu befreien.

Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Zivilgesellschaft, der Gewerkschaften und der Wirtschaft hatte Minister Müller am Mittag ein Textilbündnis auf den Weg gebracht. Dessen Ziel ist es, konkrete Verbesserungen der sozialen und ökologischen Standards in der Textil- und Bekleidungsindustrie zu erreichen.


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