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Wiederaufbau

BMZ unter­stützt Opfer des Erd­rutsches in Afgha­nistan mit einer Million Euro


Bundesentwicklungsminister Gerd Müller

06.05.2014 |

Berlin – Wenige Tage nach dem ver­heeren­den Erd­rutsch in der afgha­nischen Pro­vinz Badakhshan in der Grenz­region zu Tadschi­kis­tan stellt das Bun­des­mi­nis­te­rium für wirt­schaft­liche Zu­sam­men­arbeit und Ent­wick­lung (BMZ) eine Million Euro für den Wieder­aufbau und den Katas­tro­phen­schutz in der Region zur Ver­fügung. Bun­des­mi­nis­ter Dr. Gerd Müller: "Die betroffenen Familien stehen nach diesem furcht­baren Unglück buch­stäblich vor dem Nichts und sind dringend auf Unter­stüt­zung angewiesen. Wir werden den Wieder­aufbau mit den kurz­fristig zur Verfügung gestellten Geldern unter­stützen."

Die Schlamm­lawine in Afghanistan hat am vergangenen Freitag zahl­reiche Menschen in den Tod gerissen. Die Zahl der Opfer ist nach letzten In­for­ma­tionen inzwischen auf über 2.100 Personen gestiegen. Das vom Unglück betroffene Dorf Hobo Barik ist unter einer meter­dicken Schlamm­schicht begraben. Die abgelegene und einkommens­schwache Berg­provinz Badakhshan ist häufig von Natur­katastrophen wie Erd­rutschen, Über­schwemmungen, Dürren und Erd­beben betroffen. Die deutsache Ent­wick­lungs­zusam­men­arbeit kann in dieser Region auf bestehenden Strukturen aufbauen und dort den lokalen Behörden beim Wieder­aufbau der Gemeinde zur Seite stehen.

Das BMZ unterstützt die zivile Ent­wick­lung Afghanistans mit jährlich 250 Mil­lio­nen Euro und wird diese Unter­stüt­zung auch nach Auslaufen des ISAF-Mandates Ende 2014 fortsetzen.

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