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Zusammenarbeit mit der Wirtschaft

Par­la­men­ta­rischer Staats­sekre­tär Fuchtel bei der IHK Rostock: Part­ner­schaf­ten mit der Wirt­schaft för­dern die Ent­wick­lung in Nordafrika


Parlamentarischer Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel

29.07.2014 |

Der parlamentarische Staats­sekre­tär im Bun­des­mi­nis­te­rium für wirt­schaft­liche Zu­sam­men­ar­beit und Ent­wick­lung, Hans-Joachim Fuchtel, hat heute im Rah­men seines Be­su­ches bei der IHK Rostock die Unter­neh­men zu einem stär­ke­ren wirt­schaft­lichen En­gage­ment in Nord­afrika auf­ge­rufen.

Fuchtel: "Die Zu­sam­men­ar­beit mit der Wirt­schaft ist ein wich­ti­ges In­stru­ment, die großen He­raus­for­de­run­gen zu be­wäl­ti­gen, vor denen die Re­gion steht. Sie ist aber auch eine große Chance, die enor­men wirt­schaft­lichen Po­ten­zi­a­le zu nutzen. Afrikas Reich­tum an na­tür­li­chen Res­sour­cen und eine junge und wach­sen­de Be­völ­ke­rung sind wich­ti­ge Faktoren. Deutsche Unter­neh­men können über ihre In­ves­ti­tio­nen nach­hal­tige Wachs­tums- und Ent­wick­lungs­im­pul­se geben. Nicht nur ihr Kapital und die Schaf­fung von Arbeits­plätzen, sondern auch ihre In­no­va­tions­fähig­keit, Ex­per­tise, Kre­a­ti­vi­tät und auch ihr Werte­be­wusst­sein kommen dabei zum Tragen."

Fuchtel warb ins­be­son­dere für In­ves­ti­tio­nen in Nord­afrika und den mitt­le­ren Osten. Ein Zurück­lehnen und Nord­afrika sich selbst über­las­sen, sei keine Op­tion, so der Staats­sekre­tär. Das BMZ setzt mit der neuen Sonder­initiative Sta­bi­li­sie­rung und Ent­wick­lung Nord­afrika-Nahost ein wich­ti­ges Zeichen für den Auf­bau einer nach­hal­ti­gen, so­zia­len und öko­lo­gi­schen Markt­wirt­schaft in den Ländern der Region. Dabei geht es unter anderem um die Schaf­fung neuer Be­schäf­ti­gungs­chancen für die jungen Menschen, zum Beispiel in Tunesien.

Fuchtel: "Deutsch­land leistet gerade auf dem Bildungs­sektor Her­vor­ra­gen­des und kann noch mehr leisten, wenn es um den Trans­fer von Wissen und Tech­no­lo­gie für die He­raus­for­de­run­gen wie Energie, Klima, Umwelt oder Mobilität geht. Und dies geht nur in enger Partner­schaft mit der deut­schen Wirtschaft."

Das BMZ stellt eine Reihe von In­stru­men­ten der Zu­sam­men­ar­beit mit der Wirt­schaft bereit, die es deutschen Unter­neh­men er­mög­li­chen sollen, neue Chancen und Märkte für sich zu ent­decken und dabei ein werte­orien­tier­tes En­gage­ment "Made in Germany" zu fördern.

So unterstützt das Programm Ent­wick­lungs­partner­schaf­ten mit der Wirtschaft seit 15 Jahren privat­wirt­schaft­liches und ent­wick­lungs­po­li­ti­sches Know-how in Partner­ländern der Ent­wick­lungs­zusam­men­ar­beit. Ge­plant ist ferner, die Zu­sam­men­ar­beit mit der deutschen Wirt­schaft vor allem im Rah­men der Schwer­punkte Er­näh­rung/Land­wirt­schaft und Beruf­licher Bildung/Be­schäf­ti­gung zu in­ten­si­vieren.

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Lexikon der Entwicklungspolitik

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