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Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel. Urheberrecht: Thomas Ecke

09.09.2011
Ruanda-Initiative kommt bei Eltern gut an

Am Freitag, dem 9. September, findet an der Martinus-Schule Mainz-Gonsenheim eine Ver­an­staltung besonderer Art statt: Der Bundes­minister für wirt­schaft­liche Zu­sammen­arbeit und Ent­wicklung, Dirk Niebel, wird die Schule besuchen, um sich bei Schülern, Kollegium und Eltern für die Über­nahme einer Schul­partner­schaft in Ruanda zu bedanken.

Dirk Niebel selbst hatte das Projekt angestoßen, nachdem er Anfang 2010 mit einer Delegation in Ruanda war, der unter anderem Vertreter der Landesregierung von Rheinland-Pfalz angehörten. Er kommt nach Mainz, um in der Begegnung mit den Schülerinnen und Schülern Gespräche über erste Erfahrungen mit der Schulpartnerschaft zu führen. Anwesend ist auch Straton Ntihinyuzwa, Schulleiter der Partnerschule in Musanze/Kigali. Gemeinsam mit weiteren sieben Schulleitern  folgte er der Einladung des Innenministeriums Rheinland-Pfalz und stattet Mainz vom 7. bis zum 15. September einen Besuch ab.

Dabei wird er von der Schulleiterin Elisabeth Schmidt persönlich das Ergebnis eines Sponsorenlaufs, den die Schüler für ihre Partnerschule veranstaltet haben, entgegen­nehmen. Die Kinder hatten sehr motiviert bei Eltern, Großeltern, Verwandten und Freunden viele Sponsoren gewonnen, die gemeinsam die beachtliche Summe von rund 11.000 Euro gespendet haben. Elisabeth Schmidt: "Die Ruanda-Initiative der Martinus-Schule kommt bei den Familien an. Sie ist gelebtes soziales Engagement, das bei der Erziehung unserer Schulkinder einen wichtigen Platz einnimmt."

Mit einem Teil des Geldes wird es allen Schülern der Partner­schule ermöglicht, einen Baum zu pflanzen. So kann auch diese Schule an dem Projekt "One tree per child" beteiligt werden, mit dem der drohenden Entwaldung Ruandas entgegengewirkt wird. Der zweite Teil des Geldes wird dazu verwandt, die Wasser­ver­sorgung vor Ort durch Bau einer Wasser­zisterne zu verbessern. Dazu der Leiter der Partnerschule, Straton Ntihinyuzwa: "Beide Projekte sind elementar, um die Lebensgrundlage meiner Schul­kinder zu verbessern. Wir werden den Gonsenheimer Kindern regelmäßig schreiben und Fotos schicken, damit sie sehen können, dass bei uns etwas Großartiges entsteht."

Unter den Gästen sind Vertreter des Partnerschaftsvereins Ruanda und des Innenministeriums. Nahezu 50 Schüler und Schülerinnen des Chors und der Musik-AG geben der Ver­an­staltung mit dem Schulsong der Martinus-Schule und einem afrikanischen Lied einen schwungvollen Rahmen.

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