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Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel. Urheberrecht: Photothek.net

23.06.2011
Dirk Niebel beendet Südasienreise in Dhaka

Am letzten Tag der gemeinsamen Süd­asien­reise von Bundes­entwicklungs­minister Dirk Niebel und EU-Ent­wicklungs­kommissar Andris Piebalgs stehen für beide Politiker nochmals Projekt­besuche in der Haupt­stadt Dhaka und Umgebung auf dem Programm. Niebel und Piebalgs wollen sich einen Eindruck von den Erfolgen der gemein­samen Ent­wicklungs­zusammenarbeit mit Bangla­desch verschaffen.

Nach dem Besuch eines Gesundheits­zentrums, das über ein gemein­sam von EU, Deutschland und anderen Gebern finanziertes Programm der bangla­deschi­schen Regierung gebaut wurde, stand die Besichti­gung einer Textilfabrik auf dem Programm. Hier engagiert sich die deutsche Entwicklungs­zusammen­arbeit bei der Ein­haltung von Sozial- und Umwelt­standards. Dirk Niebel zeigte sich besonders beeindruckt: "Die bangla­deschische Wirtschaft hat ein großes Potenzial, die Entwicklung des Landes nachhaltig voranzubringen. Dazu muss sie die Rechte der Arbeiter achten und ihrer sozialen Verant­wortung gerecht werden. Ich freue mich, dass wir mit unserer Unter­stützung dafür sorgen konnten, dass weitere 300 Unternehmen jetzt internationale Kernarbeits­normen einhalten."

Am Nachmittag wird Dirk Niebel das "Deutsche Haus" einweihen, in dem die staatlichen Ent­wick­lungs­organi­satio­nen GIZ, KfW und DEG gemeinsam mit der bilateralen Han­dels­kammer und der Konrad-Ade­nauer-Stif­tung unter einem Dach arbeiten werden. Dirk Niebel: "Der enge Austausch von Staat, Wirtschaft und Zivil­gesell­schaft ist einer der Schlüssel für eine erfolgreiche Entwicklungs­zusammen­arbeit."

Zum Abschluss werden sich Dirk Niebel und Andris Piebalgs zu Gesprächen mit Außen­ministerin Dipu Moni und mit der Oppositions­führerin Khaleda Zia und der inter­nationalen Geber­gemeinschaft treffen.

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