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15.06.2011
Welttag der Desertifikationsbekämpfung
"Forests keep drylands working" ist das diesjährige Motto des Welttages der Desertifikationsbekämpfung am 17. Juni.
Landdegradierung und Desertifikation nehmen weltweit zu. Dies führt zu verminderter landwirtschaftlicher Produktion, zur Gefährdung von Trinkwasserressourcen, größerer Vulnerabilität gegenüber den Folgen des Klimawandels und letztendlich zu Ernährungsunsicherheit und Armut. Jährlich gehen aufgrund von Bodenerosion 5 bis 10 Millionen Hektar agrarwirtschaftlich genutztes Land verloren.
Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Dirk Niebel, Gudrun Kopp, dazu:
"Die globalen Umweltprobleme Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Landdegradierung sind eng miteinander verwoben und lassen sich nur gemeinsam lösen. Desertifikationsprozesse beschleunigen den Klimawandel, und der Klimawandel wird die Bevölkerung in den Trockengebieten der Erde ganz besonders treffen. Böden sind die größten Speicherorte im terrestrischen Kohlenstoffkreislauf. Allein 33 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen stammen aus Landnutzungsänderungen und dem landwirtschaftlichem Sektor. Wälder spielen in diesem System eine wichtige Rolle.
Ein Schwerpunkt der deutschen Unterstützung liegt auf der Bekämpfung der Desertifikation, wobei an den Kernproblemen Degradierung von Bewässerungsflächen, Weide- und Waldflächen gearbeitet wird. Mit der gleichzeitigen Arbeit auf verschiedenen Ebenen können lokale Erfahrungen direkt in nationale Beratung und regionalen Erfahrungsaustausch eingebracht, sowie neue Ansätze aus der internationalen Diskussion lokal umgesetzt werden."






