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Oben, von links: Erik Bettermann (Deutsche Welle), Minister Dirk Niebel, Gaston Kaboré (Jury), Ernst Szebedits (Jury), Bernd Eisenblätter (GIZ). Unten, von links: Ina Paule Klink (Jury), Gerd Meuer (Jury), Mohammad Ali Talebi (Preisträger), Katja Riemann (Jury), Gudrun Kopp (BMZ). Urheberrecht: GIZ/David Ausserhofer

20.02.2011
Bundesminister Dirk Niebel vergibt entwicklungspolitischen Sonderpreis "Cinema fairbindet" im Rahmen der Berlinale

Bundesminister Dirk Niebel hat am 20.02.2011 erstmalig den ent­wicklung­spolitischen Filmpreis "Cinema fairbindet" in Ko­ope­ra­tion mit der Berlinale vergeben.

Logo: CINEMA fairbindetEr würdigte den Preis­träger, Re­gisseur Mohammad Ali Talebi, mit einem Scheck über 5.000 Euro sowie einer Ver­marktung des Films im Rahmen einer Road­show durch ausgewählte Kinos in Deutschland.

Bundesminister Dirk Niebel sagte: "Ich wünsche dem Film ein großes Publikum! Gerade in diesen Zeiten, wo wir das demo­kratische Er­wachen in einigen Ländern mit­er­leben. Kino fördert das Wissen von­einander und führt zu mehr Ver­ständnis für­ein­ander. Und genau das brauchen wir!

Unser Siegerfilm vermittelt globale Themen, die uns alle betreffen. Das Bundes­mini­sterium für wirt­schaft­liche Zu­sammen­arbeit und Ent­wicklung setzt sich ein für ein Leben aller Menschen in Frei­heit, Sicher­heit und ohne Armut. Ent­wicklungs­politik benötigt das Engagement aller. Es ist unsere liberale Grund­über­zeugung, dass Ver­änderungen nur aus der Mitte der Gesellschaft heraus entstehen."

Szene aus dem Film Bad O Meh. Urheberrecht: Internationale Filmfestspiele BerlinMit seinem Film "Bad o meh" zeige der iranische Re­gis­seur Talebi jenseits von Klischees die Zer­störungs­kraft des Krieges am Bei­spiel der schutz­be­dür­ftig­sten Mit­glieder seiner Ge­sell­schaft, den Kindern. Zu­gleich zeige er, wie uni­ver­sell Ge­sell­schaften damit um­gehen, ihre Kinder in das Leben zurück­zu­holen.

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