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Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel bei seinem Besuch in Kundus. Urheberrecht: Photothek.net

01.04.2011
Bundes­ent­wicklungs­minister Dirk Niebel besucht Kundus

Der Bundesminister für wirtschaftliche Zu­sammen­arbeit und Ent­wicklung, Dirk Niebel, hat im Rahmen seiner Afghanistan-Reise heute Kundus besucht. Er führte dort Gespräche mit dem Gouverneur der Provinz sowie mit Experten der deutschen Ent­wicklungs­zu­sammen­arbeit und mit Soldaten im PRT Kundus.

Dabei besuchte er auch die Brücke über den Kundus-Fluss in Chahar Dara, deren Erneuerung vom BMZ bereits 2008 zugesagt worden war. In der Region hatte es zuletzt wiederholt Anschläge gegeben. Die Brücke ist Teil der Straßenverbindung Kholm-Kundus, an der an Heiligabend 2010 ein deutscher Ent­wick­lungs­helfer ermordet worden war.

Dirk Niebel: "Die Chahar Dara-Brücke ist entscheidend für die wirtschaftliche Entwicklung einer ganzen Re­gion. In meinem Gespräch mit dem Gouverneur und mit meinem Besuch bei der Brücke habe ich in aller Deutlichkeit unterstrichen, dass ich sehr bald konkrete Fortschritte beim Bau der Brücke erwarte. Denn nur, wenn wir durch zügigen Baufortschritt das Vertrauen der afghanischen Bevölkerung in unsere Zusagen erhalten und stärken, können wir auch zu Stabilität und zu einer Verbesserung der Sicherheitslage in der Re­gion beitragen. Das ist der einzige Weg, die nach­haltige Entwicklung in Nord-Afghanistan voranzubringen."

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