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29.09.2010
Premiere: Entwicklungsministerium zeigte "Invictus – Unbezwungen" im Lichtwerk, Bielefeld

Gudrun Kopp, Mitglied des Deutschen Bundestages (Mitte), im Gespräch mit dem Lichtwerk-Geschäftsführer Jürgen Hillmer. Urheberrecht: BMZWie Sport Gren­zen über­windet, Brücken baut zwischen Völkern und Konflikte entschärfen kann – das zeigte jetzt das Bundes­ministerium für wirtschaft­liche Zusammen­arbeit und Entwicklung (BMZ) mit einer Filmveranstaltungsreihe in sechs bundesdeutschen Städten.

Gudrun Kopp, Mitglied des Deutschen Bundestags und Parlamen­tarische Staatssekretärin beim BMZ, hatte das Lichtwerk in Bielefeld ausgewählt, um "Invictus – Unbezwungen", mit Morgan Freeman als Nelson Mandela zu zeigen.

Gudrun Kopp, Mitglied des Deutschen Bundestags (links), im Gespräch mit einer Besucherin der Vorführung. Urheberrecht: BMZVor einem sehr fachkundigen und interessierten Publikum verwies Kopp in ihrer ein­führenden Rede darauf, dass die Fußball-WM in Südafrika dazu beigetragen habe zu zeigen, dass Afrika endlich auch als Kontinent der Chancen und nicht nur des Elends gesehen werden sollte. In dieser Zeit hätte auch Deutschland erfahren, welch eine wichtige Rolle der Sport für die Gesellschaft spielt. "Menschen unterschiedlicher Herkunft haben fröhlich miteinander unsere "Multi-Kulti-Nationalmannschaft" gefeiert", betonte Kopp. Auf diese Weise sei die Fußball-WM für die deutsche Gesellschaft wirksamer als jeder Integrationsgipfel gewesen.

Von dieser einenden Kraft des Sports handelt der Film "Invictus – Unbezwungen", der in Südafrika spielt und bei dem es auch um ein sportliches Großereignis geht, das das Land verändert hat: die Rugby-Weltmeisterschaft 1995. Kopp verwies abschließend darauf, dass das BMZ in den Townships von Südafrika 100 Bolzplätze für Kinder und Jugendliche gebaut habe: "Hier lernen Kinder fairplay und gewaltfreie Konfliktlösung."

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