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28.11.2010
Gudrun Kopp gratuliert zum 50. Unabhängigkeitstag der Islamischen Republik Mauretanien
Anlässlich des 50. Unabhängigkeitstags der Islamischen Republik Mauretanien am 28.11.2010 gratuliert Gudrun Kopp, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung: "50 Jahre Unabhängigkeit sind ein großer Anlass für Mauretanien, den es zu feiern gilt. Wir freuen uns mit unseren Partnern."
Mauretanien ist eines der ärmsten Länder der Welt und ein Partnerland der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. "Wir unterstützen Mauretanien bei der Verbesserung der Regierungsführung sowie beim Schutz und der nachhaltigen Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen. Das Hauptaugenmerk der deutsch-mauretanischen Zusammenarbeit liegt derzeit auf der Stärkung staatlicher Strukturen, die für eine transparente und effiziente Verwendung der nationalen Finanzmittel erforderlich sind. Zudem werden Dezentralisierungsprozesse in Mauretanien unterstützt, indem durch Ausbildungsmaßnahmen der Aufbau von Kapazitäten in dezentralen Verwaltungs- und Dienstleistungsstrukturen verbessert wird. Dies ist für die weitere demokratische Entwicklung des Landes besonders wichtig", betonte Kopp.
Im September 2010 fanden deutsch-mauretanische Regierungsverhandlungen in Bonn statt. Dabei sagte Deutschland der mauretanischen Regierung 16,6 Millionen Euro neue Mittel zu, um die beiden Schwerpunkte "Demokratie, Zivilgesellschaft und öffentliche Verwaltung" und "Umweltpolitik, Schutz und nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen" weiter zu unterstützen.
"Die Millenniumsentwicklungsziele können nicht von außen erreicht werden, sondern die Länder müssen selbst die erforderlichen Rahmenbedingungen schaffen. Die mauretanische Regierung ist engagiert in der Verbesserung der guten Regierungsführung, insbesondere auch bei der Bekämpfung von Korruption sowie der Stärkung demokratischer und dezentraler Strukturen. Wir unterstützen das Land bei der Umsetzung politischer Reformen und dem Aufbau der erforderlichen personellen Kapazitäten", betonte die Parlamentarische Staatssekretärin.






