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Staatssekretär Hans-Jürgen Beerfeltz. Urheberrecht: InWEnt

11.11.2010
Staatssekretär Hans-Jürgen Beer­feltz spricht Gruß­wort beim Par­la­men­tarischen Abend der Chris­tof­fel Blindenmission

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat sich zum Ziel gesetzt, die Rechte von Menschen mit Be­hin­de­rungen stärker als bisher in den Blickpunkt von Entwicklungszusammenarbeit zu rücken. Hans-Jürgen Beerfeltz, Staatssekretär im BMZ, betonte dieses Engagement anlässlich des Parlamentarischen Abends der Christoffel Blindenmission (CBM) in Berlin.

Hans-Jürgen Beerfeltz: "Be­hin­de­rung ist kein Expertenthema und keine Randgruppenfrage, sondern geht uns alle an! Etwa zehn Prozent der Menschheit hat eine Be­hin­de­rung, und etwa 80 Prozent dieser Menschen leben in Entwicklungs­ländern. Auch in der deutschen Entwicklungs­zusammen­arbeit ist es uns wichtig, dass Menschen mit Be­hin­de­rungen in vollem Umfang teilhaben. Gerade der Zugang zum Arbeits­markt für Menschen mit Be­hin­de­rungen ist nicht nur menschen­rechtlich geboten, sondern er ermöglicht selbst­bestimmtes Leben und eröffnet wirtschaftliche Potenziale."

Die Christoffel Blindenmission ist eine inter­national tätige Entwick­lungs­organi­sation, die sich seit gut 100 Jahren für die Rechte von Menschen mit Be­hin­de­rungen und die Ver­bes­serung ihrer Lebens­qualität in den ärmsten Regionen der Welt einsetzt. Sie arbeitet seit vielen Jahren mit dem BMZ zusammen, aktuell stärkt die Chris­toffel Blinden­mission im Auftrag des BMZ den Aufbau von Be­hin­der­ten­ver­bänden in Haiti.

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