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Staatssekretär Hans-Jürgen Beerfeltz. Urheberrecht: InWEnt

05.11.2010
Grünes Licht für die Fusion – Gesellschafter des DED sind sich einig

Am Freitag, dem 5.11.2010, haben Michael Steeb, Vorsitzender des Arbeitskreis Lernen und Helfen in Übersee (AKLHÜ) und der Staatssekretär im BMZ, Hans-Jürgen Beerfeltz ein Memorandum of Understanding unterzeichnet, mit dem der AKLHÜ seine Bereitschaft erklärt, seine Anteile (5 Prozent) am Deutschen Entwicklungsdienst an den Bund abzutreten.

Staatssekretär Hans-Jürgen Beerfeltz sagte heute in Bonn: "Ich bedanke mich für die Bereitschaft des AKLHÜ, an der laufenden Strukturreform der Technischen Zusammenarbeit mitzuwirken. Der heutige Schritt macht den Weg frei für die Verschmelzung des Deutschen Entwicklungsdienstes in die GIZ. Das ist ein notwendiger Schritt, denn die Auftragsvergabe des Bundes an die GIZ ist rechtlich nur dann möglich, wenn die GIZ – ebenso wie die heutige GTZ – zu 100 Prozent in Bundeseigentum ist. Damit erfährt unsere langjährige und fruchtbare Zusammenarbeit eine zukunftsweisende Fortsetzung. Der Arbeitskreis wird deshalb in Zukunft bei allen Themen, die Entsendedienste und entwicklungspolitische Freiwilligendienste betreffen mitwirken. Bei der Ausgestaltung der neu zu schaffenden Servicestelle für bürgerschaftliches und kommunales Engagement steht er uns beratend zur Seite."

Michael Steeb, Vorsitzender des AKLHÜ betonte seinerseits: "Personalinstrumente wie der Entwicklungsdienst haben in der Umsetzung der entwicklungspolitischen Schwerpunkte der deutschen Entwicklungszusammenarbeit in den vergangenen Jahrzehnten immer eine besondere Rolle gespielt. Die enge Partnerschaft zwischen dem zivilgesellschaftlichen Netzwerk AKLHÜ und dem BMZ ermöglichte eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Entwicklungsdienstes bis zum heutigen Tage. Einvernehmlich begrüßen sowohl das BMZ als auch der AKLHÜ, dass der Entwicklungsdienst in der neu zu gründenden Organisation integriert und ausgebaut werden soll. Mit der Übertragung der DED-Gesellschaftsanteile endet diese 48-jährige Partnerschaft einerseits und eröffnet anderseits die Chance auf einen Neubeginn in der zukünftigen Kooperation."

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