Hauptinhalt
Meldungen

02.11.2010
Volle Teilhabe behinderter Menschen an Entwicklung – Menschenrecht und wichtiges Ziel des BMZ
"Die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ist ein Menschenrecht und ein wichtiges Ziel des Bundesentwicklungsministeriums", betonte die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Gudrun Kopp. Sie sprach anlässlich des 2. Runden Tisches zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen in der Entwicklungszusammenarbeit, zu dem das BMZ Vertreter von mehr als 30 Organisationen, Stiftungen, Bundesressorts und Unternehmen nach Bonn geladen hatte. Ziel war es, Wege zu finden, wie behinderte Menschen besser in Entwicklungsprojekte einbezogen werden können.
Bei der ganztägigen Veranstaltung stand die entwicklungspolitische Umsetzung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen im Mittelpunkt, die Deutschland 2009 ratifiziert hat. Viele Teilnehmer des Runden Tisches unterstrichen, dass gerade die Partizipation von Menschen mit Behinderungen und ihrer Verbände wichtig sei, um entwicklungspolitische Ziele zu erreichen.
Gudrun Kopp unterstrich: "Das BMZ hat sich zum Ziel gesetzt, Menschen mit Behinderungen verstärkt an der Planung und Durchführung von Projekten zu beteiligen. Unser Beitrag zum Wiederaufbau in Haiti etwa bindet behinderte Menschen von Beginn an ein." Sie betonte, dass das Thema Behinderung stärker als bisher in bilaterale Regierungsverhandlungen mit den Partnerländern eingebracht werde. Gleichzeitig lud sie die Anwesenden ein, in ihren eigenen Projekten einen Beitrag zur Inklusion behinderter Menschen zu leisten.
Der Runde Tisch soll im Sommer 2011 weitergeführt werden, um den Dialog zwischen Bundesregierung, Zivilgesellschaft und Privatwirtschaft zu verstärken und die Umsetzung der Behindertenrechtskonvention voranzutreiben.






