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Meldungen
07.05.2010
BMZ frühstückt fair
Der Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Hans-Jürgen Beerfeltz, hat heute ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger aus Eine-Welt-Läden und fairen Handelsorganisationen zum "Fairen Frühstück" ins BMZ eingeladen.
Bei fairem Kaffee wurde über Entwicklungspolitik und ehrenamtliches Engagement gesprochen. Mit dieser Aktion nahm das Ministerium an den von der Siegel-Initiative TransFair e.V. initiierten "Fairen Frühstückswochen" teil, die rund um den Internationalen Aktionstag des Fairen Handels am 8. Mai stattfinden.
Mit der Einladung unterstrich Staatssekretär Beerfeltz die Bedeutung des Fairen Handels und der Zivilgesellschaft:
"Der Faire Handel verbessert durch angemessene Abnehmerpreise, berufliche Qualifizierungsmaßnahmen und Zugang zu konventionellen Märkten die Lebensbedingungen von Produzentinnen und Produzenten in Entwicklungsländern. Vom fairen Handel profitieren derzeit über 800 zertifizierte Produzenten-Organisationen und damit mindestens 1,2 Millionen Produzenten in Afrika, Asien und Lateinamerika."
Beerfeltz weiter: "Besonders wichtig ist mir das zivilgesellschaftliche Engagement, das in Deutschland den Fairen Handel trägt. Er lebt vom privaten Engagement vieler Menschen in zahlreichen Weltläden. Und: Entscheidend sind nicht zuletzt die vielen Bürgerinnen und Bürgern, die sich bewusst für Produkte aus Fairem Handel entscheiden. Sie leisten damit einen direkten Beitrag zu Entwicklung und Armutsbekämpfung."
Das BMZ unterstützt den Fairen Handel und seine ehrenamtlich engagierten Helfer in Deutschland durch Mittel aus der Informations- und Bildungsarbeit. So fördert es unter anderem die jährliche bundesweite Kampagne "Faire Woche", Bildungsworkshops und Messeauftritte.
Zum diesjährigen Weltladentag am 8. Mai veranstalten Weltläden bundesweit Aktionen zur Kampagne "Öko und Fair ernährt mehr", mit der die Öffentlichkeit auf den positiven Beitrag des Ökolandbaus und des Fairen Handels für die weltweite Ernährungssicherheit aufmerksam gemacht wird.






