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02.03.2010
Pakistan: Ein wichtiger Partner für regionale Stabilität

Gudrun Kopp (links), Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesentwicklungsministerium, bei ihrem Treffen mit dem Sondergesandten der Vereinten Nationen in Pakistan, Botschafter Jean-Maurice Ripert (rechts). Urheberrecht: BMZGudrun Kopp, Parla­men­ta­ri­sche Staats­sekre­tärin im Bundes­ent­wick­lungs­minis­terium, empfing heute in Berlin den Sonder­gesand­ten der Vereinten Natio­nen in Pakistan, Botschafter Jean-Maurice Ripert.

Beide Seiten unterstrichen in dem Gespräch die herausragende Rolle Pakistans für die Stabilisierungsbemühungen der Internationalen Gemeinschaft in Afghanistan. Insbesondere die westlichen Grenzregionen Pakistans dienten noch immer als Rückzugsraum für extremistische Gruppierungen und seien von hoher Instabilität und mangelnder staatlicher Kontrolle gekennzeichnet.

Deutschland unterstützt insbesondere in der Nordwest-Grenzprovinz den Aufbau der staatlichen Verwaltung und Dienstleistungen wie Bildung, Gesundheits- und Energie­ver­sor­gung. Hierzu wurden der pakistanischen Regierung zuletzt für die Jahre 2009 und 2010 107 Millionen Euro zugesagt; die bilaterale Kooperation besteht bereits seit 1961. Deutschland unterstützt zudem in einer Reihe von internationalen Initiativen den politischen Dialog mit der seit 2008 demokratisch legitimierten Regierung Pakistans.

"Die Bundesregierung bekennt sich zu ihrer Verantwortung in der Region und wird dieses Engagement auch in den kommenden Jahren mit substanziellen finanziellen Beiträgen untermauern", sagte Kopp nach dem Gespräch.

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