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24.06.2010
Staatssekretär Beerfeltz zu Gast bei der Deutschen Welle

Am 24.06.2010 besuchte der Staats­sekretär im BMZ, Hans-Jürgen Beerfeltz, die Deutsche Welle in Bonn und wurde dort vom Inten­danten Erik Bettermann empfangen. Beerfeltz sprach außer­dem mit den Redakteuren der verschiedenen Auslands­redak­tionen und den Sprachdienstleitern über die Neuaus­richtung der Ent­wicklungspolitik vor dem Hintergrund des Koalitions­vertrages und der aktuellen politischen Herausforde­rungen.

Hans-Jürgen Beerfeltz betonte: "Freie, unabhängige und kritische Medien bilden die Basis für die aktive Teilhabe an gesellschaft­licher Entwicklung. Vitale Medien zählen deshalb zu den wesent­lichen Rahmenbedingungen von Demokratieentwicklung und Good Governance. Darum fördert das BMZ die Aus- und Fort­bildung von Journalisten durch die ‚Deutsche-Welle-Akade­mie’. Die Deutsche Welle ist die mediale Visitenkarte Deutsch­lands im Ausland. Das BMZ will die Kooperation weiter aus­bauen."

Anschließend traf Staatssekretär Beerfeltz mit Studierenden des Masterstudiengangs "International Media Studies" und Volon­tären der Deutschen Welle zusammen. Seit Herbst 2009 führt die DW-Akademie mit Unterstützung des BMZ erstmals eine Langzeit-Qualifizierungsmaßnahme zum "Internationalen Journa­listen" durch. Die Studenten des vom BMZ in Kooperation mit dem Land Nordrhein-Westfalen, der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg sowie der Universität Bonn geförderten, europa­weit einzigartigen Studien­gangs stellten kritische Fragen und zeigten reges Interes­se an entwicklungspolitischen Fragen.

Die Deutsche Welle führt seit 1965 im Auftrag des BMZ Kurse, Workshops und Seminare für journalistische Fach- und Füh­rungskräfte durch. Inzwischen haben mehr als 40.000 Teil­nehmer diese Fortbildungsprogramme durchlaufen. Die Ausbil­dungen finden vor Ort in den Partnerländern statt, wobei Asien und Afrika die Schwerpunktregionen darstellen. Inzwischen kann die DW-Akademie auf die erfolgreiche Zusammenarbeit mit mehr als 300 Rundfunkstationen in über 100 Ländern verweisen.

Die Teilnehmer des in deutscher Sprache durchgeführten Stu­diengangs zum "Internationalen Journalisten" verfügen bereits über Berufserfahrung und kommen aus 13 unterschied­lichen Partnerländern der deutschen Entwicklungs­zusam­menarbeit. Sie kehren nach Abschluss ihres Master­abschlusses in ihre Heimat­länder zurück und sind dort journalistisch weiter tätig.

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