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14.07.2010
Staatssekretär Beerfeltz in Shanghai

Staatssekretär Hans-Jürgen Beerfeltz bei einer Veranstaltung zur Bildungspolitik während der EXPO 2010 in Shanghai. Urheberrecht: BMZIm Rahmen seines Besuches der Weltausstellung EXPO 2010 in China hat Staatssekretär Hans-Jürgen Beerfeltz am 13. Juli 2010 in der Partei­hochschule in Shanghai einen Vortrag zum Thema Marktwirtschaft, soziales Wohl und individuelle Freiheit gehalten ("Market Economy, Social Welfare and Individual Liberty").

In einer hochrangig besetzten Diskussionsrunde wies er darauf hin, dass ökonomische Entwicklung im "Wesentlichen abhängig von Eigeninitiative und Kreativität des Einzelnen" sei. Daher seien Freiheit und Verantwortung das "Leitprinzip unserer Gesellschaft" in Deutschland.

Besonders intensiv diskutierte Staatssekretär Beerfeltz mit den Teilnehmern Möglichkeiten, die wirtschaftlichen und sozialen Spannungen in China zu überwinden, die durch das rapide und ungleichmäßige Wirtschaftswachstum der vergangenen dreißig Jahre entstanden sind.

Fachveranstaltung zur Bildungspolitik auf der EXPO

Staatssekretär Hans-Jürgen Beerfeltz bei einer Veranstaltung in der Parteihochschule in Shanghai, China. Urheberrecht: BMZEbenfalls in Shang­hai hat Staats­se­kre­tär Beerfeltz am 12. Juli 2010 die Fach­ver­anstaltung "Aus- und Fort­bildung von Fach­kräften in der Volks­republik China – Heraus­for­derung für Unter­nehmen und Chance für neue Partner­schaf­ten" eröffnet.

An der Veranstaltung im Hamburg-Haus auf dem EXPO-Gelände nahmen neben hoch­rangigen chinesischen Regierungs- und Firmen­vertretern auch zahlreiche Vertreter deutscher Groß­unternehmen sowie Vertreter der Außen­handels­kammer Shanghai teil.

Staatssekretär Hans-Jürgen Beerfeltz bei einer Veranstaltung in der Parteihochschule in Shanghai, China. Urheberrecht: BMZChina ist für viele deutsche und europäische Unter­nehmen einer der wich­tig­sten Wachs­tums­märkte. Aber der Mangel an quali­fi­zierten Fach­kräften führt zu­nehmend dazu, dass Wachs­tums­potenziale nicht aus­ge­schöpft werden können. Ziel der Ver­an­staltung war es deshalb, den Dialog zwischen Wirt­schaft, Bildungs­politik und Bildungs­trägern weiter voran zu treiben, um dadurch zu neuen Partner­schaften und zu Lösungen für das Ausbildungs- und Qualifizierungs­problem zu gelangen.

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