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07.07.2010
Die neue Effizienz in der Entwicklungspolitik: Reform der Technischen Zusammenarbeit im Zeitplan

Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel. Urheberrecht: Anika GensickeDie Strukturreform für mehr Wirk­samkeit in der Tech­ni­schen Zu­sammen­arbeit ist im Zeit­plan. Das Bun­des­ka­binett hat heute in Berlin Bundes­ent­wick­lungs­minister Dirk Niebel das Mandat erteilt, die Re­form um­zu­setzen.

Niebel dazu: "Der Weg ist jetzt frei für eine der wichtigsten Reformen, die die deutsche Ent­wicklungs­politik in den ver­gangenen Jahren gesehen hat. Die bis­herige Institutionen­vielfalt mit ihren unterschiedlichen Verfahren erzeugt erhebliche Koordinierungs- und Abstimmungs­erfordernisse. Diese Kräfte wollen wir zukünftig für das politische Agenda-Setting nutzen."

Ziel der Reform ist der Aufbau einer integrierten und effizienten Durch­führungs­organisation für die Technische Zusammen­arbeit. Doppel­strukturen werden abgebaut, Effizienz und Wirksamkeit der von Deutschland bereitgestellten Mittel erhöht. Damit wird die entwicklungs­politische Gestaltungs­kraft der Bundes­regierung insgesamt gestärkt. Hinzu kommt eine vereinheitlichte Außen­dar­stellung und damit auch eine stärkere Sichtbarkeit des deutschen Engagements.

Staatssekretär Hans-Jürgen Beerfeltz. Urheberrecht: Anika GensickeDer Staats­sekretär im BMZ, Hans-Jürgen Beerfeltz, erläuterte: "Das Reform­konzept sieht vor, die Or­ga­ni­sationen Deutsche Gesell­schaft für Tech­nische Zu­sammen­arbeit (GTZ), Deutscher Ent­wicklungs­dienst (DED) und Inter­nationale Weiter­bil­dung und Ent­wick­lung (InWEnt) unter dem recht­lichen Dach der GTZ zu ver­einigen. Die neue Organisation wird 'Deutsche Gesell­schaft für Inter­nationale Zusammenarbeit' heißen und Sitze in Bonn und Eschborn haben. Die bisherigen Standorte, auch von InWEnt, werden erhalten. Die erwartete Fusionsrendite soll unseren Partnerländern zugute kommen."

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