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25.02.2010
"Ohne den Einsatz der Privatwirtschaft werden wir unsere Ziele nicht erreichen!"
Zum ersten Round-Table mit dem BDI und Vertretern der Wirtschaft erklärt die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Gudrun Kopp:
"Das Know-How deutscher Unternehmen wird in vielen Entwicklungsländern dringend gebraucht. Nur wenn wir es schaffen, die mittelständische Wirtschaft gezielt anzusprechen und zu ermuntern, in Entwicklungsländern zu investieren, können wir eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung erreichen.
Dazu gehört insbesondere die berufliche Bildung, die wir mit Hilfe der Handwerks- und Handelskammern praxisorientiert in den Entwicklungsländern fördern wollen.
Entwicklungszusammenarbeit kann nicht der Reparaturbetrieb für verfehlte Handels-, Zoll- oder Subventionspolitik sein.
Die Akzeptanz der Entwicklungszusammenarbeit in Deutschland ist hoch. Die neue Bundesregierung will deutlich machen, dass wir mit der Privatwirtschaft eine Win-Win-Situation herstellen können, die einerseits hilft, nachhaltig Armut zu bekämpfen und andererseits der deutschen Wirtschaft zu Gute kommen kann. Denn durch Aufträge aus Entwicklungsländern können Hunderttausende Arbeitsplätze in Deutschland gesichert werden.
Es wird zunächst einmal darum gehen, zu analysieren, worin die Investitionshemmnisse für die deutsche Wirtschaft in den Entwicklungsländern bestehen, um zukünftig daran zu arbeiten, diese zu beseitigen.
Dies ist der Beginn eines fortlaufenden Dialogs mit der Wirtschaft."






