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18.02.2010
Deutschland sagt weitere Unterstützung für Haiti zu
Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel hat heute die Hilfe für die Erdbebenopfer auf Haiti um weitere 2 Millionen Euro aufgestockt, um noch mehr Notunterkünfte für haitianische Familien bereitstellen zu können. Damit erhalten zahlreiche Obdachlose schnell eine Unterkunft. Die Deutsche Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) ist für den Bau der Unterkünfte verantwortlich.
Diese zusätzliche Hilfe ist Teil einer gemeinsamen Anstrengung der internationalen Gebergemeinschaft. Derzeit wird auf dem informellen EU-Entwicklungsministerrat in La Granja, Spanien, über Hilfsmaßnahmen diskutiert. Hier erklärte der Minister:
"Es ist wichtig, den Menschen in Haiti schnell weitere Unterstützung zu geben, damit sie vor dem Einsetzen der Regenzeit ein Dach über dem Kopf haben. Dies verbessert die Lebensbedingungen der Menschen und legt einen Grundstein für den Wiederaufbau des Landes."
Die bilaterale Hilfe der Bundesregierung für Haiti beträgt somit insgesamt 17 Millionen Euro. Darüber hinaus ist die Bundesregierung an den EU-Hilfen aus Brüssel mit ca. 66 Millionen Euro beteiligt. Deutschland unterstützt als wichtiger Anteilseigner zusätzlich das von der Weltbank angekündigte Engagement in Höhe von 100 Millionen US-Dollar, um zur Linderung der größten Not beizutragen.
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