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17.02.2010
Deutschland steht zu seinen Zusagen

Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel. Urheberrecht: BPADie Bundesregierung steht zum ver­einbarten Ziel, bis 2015 0,7 Pro­zent des Bruttonational­ein­kom­mens für Entwicklung zur Verfü­gung zu stel­len. Das haben die Bundes­kanz­lerin und der Bundes­ent­wick­lungs­mi­nister wiederholt und ein­deutig klar­gestellt.

Anlässlich der Veröffentlichung der OECD-Schätzungen heute sagte Niebel in La Granja: "Seit meinem Amtsantritt im November war doch klar, dass wir bei einer Ausgangs­la­ge von zuletzt 0,38 Pro­zent im Jahr 2008 die ODA-Quote von 0,51 Pro­zent für 2010 nicht er­rei­chen kön­nen. Wir werden aber die Mittel für Entwicklung weiter steigern, um unsere internationalen Ver­pflich­tungen bis 2015 zu erreichen."

Deutschland hat in den letzten Jahren einen starken Mittel­auf­wuchs verzeichnet: Mit der Erhöhung der Haushaltsmittel für Entwicklung in den letzten zwei Jahren um rund 1,5 Milliarden Euro hat die Bundesregierung deutlich unter Beweis gestellt, dass sie entsprechend handelt.

Der Haushalt des BMZ wächst auch 2010 – wenn der Haushalts-Gesetzgeber zustimmt – um weitere 187 Millionen Euro gegen­über 2009, – und das vor dem Hintergrund der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise. Damit setzt die Bundesregierung ein deutliches Signal für Entwicklung.

Deutschland war 2007 und 2008 in absoluten Zahlen der zweit­größte Geber weltweit (2008: 13,981 Milliarden US-Dollar; 2007 12,291 Milliarden US-Dollar). Die vorläufigen Zahlen zu 2009 werden erst im April vorliegen.

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