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09.12.2010
Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel zu Besuch in Sambia

Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel bei seinem Besuch in Sambia. Urheberrecht: Photothek.netBundes­entwick­lungs­minister Dirk Niebel ist im Rahmen seiner Afrika­reise heute nach Sambia auf­ge­brochen. Der dreitätige Auf­ent­halt ist der erste Besuch Niebels in dem Land im südlichen Afrika, das als Erfolgs­beispiel für den friedlichen Übergang von einem autoritären Ein­par­teien­regime zu einer Mehr­par­teien­demo­kratie gilt.

Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel sagte bei seiner Ankunft in Lusaka: "In den letzten 20 Jahren hat Sambia durch eine reform- und entwicklungsorientierte Politik eine beachtliche wirtschaftliche und politische Entwicklung zurückgelegt. Trotz enormen wirt­schaft­lichen Potenzials durch die vorhandenen Bodenschätze, trotz natürlicher Ressourcen und vielen Chancen für Land­wirtschaft und Tourismus zählt Sambia aber weiter zu den ärmsten Ländern der Welt. Im Mittelpunkt meiner Reise steht daher die Frage, wie es gelingen kann, das enorme Potenzial Sambias für die Entwicklung des Landes nutzbar zu machen."

Neben hochrangigen politischen Gesprächen mit Vertretern der sambischen Regierung in Lusaka wird Dirk Niebel eine Mine im sogenannten "Kupfergürtel" besichtigen, Vertreter der Zivilgesellschaft, der Kirche, von Rohstoffunternehmen und andere zentrale Akteure treffen sowie verschiedene Projekte der deutsch-sambischen Entwicklungs­zusammen­arbeit besuchen.

Deutschland unterstützt Sambia bereits seit mehr als 40 Jahren. Schwerpunkte der entwicklungs­politischen Zusammen­arbeit sind die Verbesserung der Wasser- und Sanitär­versorgung, die Unterstützung des Dezentralisierungs­prozesses und der Zivilgesellschaft sowie die Förderung von guter Regierungs­führung.

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