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05.04.2010
Bundesminister Westerwelle und Niebel reisen nach Afrika

Bundesaußenminister Guido Westerwelle und Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel im Flugzeug auf dem Weg nach Afrika. Urheberrecht: Photothek.netBundes­au­ßen­mi­nister Dr. Guido Westerwelle und Bundes­ent­wick­lungs­mi­nis­ter Dirk Niebel reisen vom 07. bis zum 11.4. nach Tansania, Südafrika und Djibouti.

In Tansania treffen die Mi­nis­ter mit dem Präsidenten, Jakaya Mrisho Kikwete, dem Außenminister, Bernard Membe, bzw. dem Finanz­mi­nis­ter, Mustafa Mkulo, zu­sam­men. Zudem sprechen bei­de mit dem Präsidenten des Internationalen Strafgerichtshofs für Ruanda, Charles Byron, und weihen offiziell das Goethe-In­sti­tut Daressalam ein. Tansania ist traditionell ein enger Partner in Afrika und ein Schwerpunktland der deutschen Ent­wick­lungs­zu­sam­men­arbeit.

Bundesaußenminister Guido Westerwelle und Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel bei ihrer Ankunft in Afrika. Urheberrecht: Photothek.netIn Südafrika findet unter Leitung des Bundes­außen­mi­nis­ters und des Vize­prä­si­denten der Republik Süd­afrika, Kgalema Mothlante, die Binationale Kom­mis­sion statt. Die­se Regierungs­be­ra­tungen finden abwechselnd in Südafrika und Deutschland statt. Im Anschluss treffen die Minister mit der Außen­ministerin, Maite Nkoana-Mashbane, bzw. der Energie­ministerin Südafrikas, Dipuo Peters, zusammen, bevor sie abends an einem Empfang der Außenhandelskammer in Johannesburg teilnehmen. In Südafrika reisen die Minister auch nach Kapstadt. Dort besuchen sie ein vom BMZ gefördertes Gewaltpräventionsprojekt im Township Khayelitsha. Im Anschluss brechen beide Minister nach Robben Island auf und diskutieren dort mit ANC-Veteranen, Verfassungs­rich­tern und Menschenrechtlern. Südafrika ist als afrikanisches Schwellenland ein wichtiger Partner in außen­po­li­tischen, wirt­schaft­lichen und entwicklungspolitischen Fragen und im Juni/Juli 2010 Gastgeber der der ersten Fußball-Weltmeisterschaft auf dem afrikanischen Kontinent.

Bundesaußenminister Guido Westerwelle und Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel während ihrer Reise nach Afrika. Urheberrecht: Photothek.netAm Sonntag tref­fen beide Mi­nis­ter auf ihrer letzten Sta­tion in Djibouti ein, wo sie vom Präsidenten, Is­mail Omar Guel­leh, und dem Außenminister der Republik Djibouti, Mahmoud Ali Yous­souf, empfangen werden. Zum Abschluss der Reise besucht der Bundes­außen­minis­ter die Deutsche Ver­bin­dungs- und Unter­stüt­zungs­gruppe der Bundeswehr für die Operationen "Enduring Freedom" und "Atalanta", während der Bundes­ent­wick­lungs­mi­nis­ter den Exekutiv­se­kretär der Regional­orga­nisation IGAD, Mahboub Maalim, trifft.

Die Minister werden von einer Wirtschafts- und Kulturdelegation sowie Vertretern und Vertreterinnen der Entwicklungs­zu­sam­men­arbeit begleitet. Mit ihrer gemein­samen Reise unterstreichen beide die enge Abstimmung des Bundes­mi­nis­teriums für wirt­schaft­liche Zusammenarbeit und Entwicklung und dem Aus­wär­ti­gen Amt mit dem Ziel, Außen- und Entwicklungspolitik aus einem Guss zu gestalten.

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